Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Liebe Leserinnen & Leser,

wir freuen uns, dass Sie sich für die Arbeit unseres Orstvereins interessieren. Hier finden Sie alles über unser Wirken vor Ort in Waghäusel und natürlich über die Personen, die aktiv daran beteiligt sind. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.

Herzlichst,

Ulrike Lechnauer-Müller & Sebastian Emmert                               
Vorsitzende des Ortsvereins der SPD Waghäusel

 

06.09.2017 in Topartikel Veranstaltungen

Zeit für Investionen und gerechte Steuern

 

Bundestagskandidatin Neza Yildirim und Lothar Binding, MdB, in Wiesental

 

Der Wahlkampf biegt unweigerlich auf die Zielgeraden ein. Nach dem TV-Duell, das Martin Schulz als klarer Sieger bestritten hat, geht es nun darum, die letzten Unentschlossenen für die SPD zu gewinnen. Die Auswertungen des Duells zeigen: Die Mehrheit, insbesondere junge Wählerinnen und Wähler, haben genug von „weiter so“, sie wollen Perspektive und Schaffenskraft statt Aussitzen im Kanzleramt.

 

Die SPD Waghäusel freut sich, zu Beginn der Wahlwoche noch einmal eine Veranstaltung mit unserer Kandidatin Neza Yildirim anbieten zu können. Als Gast dafür konnten wir den Bundestagskandidaten Lothar Binding, finanzpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion, gewinnen. Der Abend läuft unter der Überschrift „Zeit für Investitionen und gerechte Steuern“.

 

Montag, 18. September um 19:30 Uhr

Restaurant Wiesentaler Hof, Mannheimer Straße 70

68753 Waghäusel-Wiesental

06.09.2017 in Aus dem Parteileben

Plakate in Waghäusel

 

So sehen einige Plakate in und um Waghäusel aus. In der Erinnerung gab es in jedem Wahlkampf "Verluste" und Beschädigungen zu beklagen, doch gefühlt war es noch nie so schlimm, wie in diesem Bundestagswahlkampf. Wohl gemerkt bei allen Parteien. Warum dem so ist, bleibt wohl im Dunkel, dafür müsste man den oder die Verursacher fragen - was wir wirklich gerne tun würden, aus Interesse!


Doch unter dem Strich bleibt: In Zeiten, in denen sich Menschen bemüßigt fühlen, Parteilogos... und Namen zu schwärzen, fremdes Eigentum zu beschädigen, die Pluralität und Meinungsfreiheit auf diese Art und Weise anzugreifen - in diesen Zeiten weiß man, warum es sich lohnt, für eben jene Werte einzustehen. Und wie wichtig es ist, für beispielsweise freien Zugang zu Bildung zu kämpfen. Dann werden vielleicht immer noch Plakate mit Parolen überpinselt - aber dann steht darauf nicht mehr "ALTPATEIEN". Was es nicht besser, aber zumindest der Rechtschreibung nach richtiger macht.


Und egal, wieviele Plakate auch beschädigt, geschwärzt oder beschrieben werden, wir werden nicht weichen. Denn das ist nur ein fehlgeleiteter Versuch des einseitigen Meinungsaustausches. Mit uns kann man aber auch ganz normal reden und diskutieren. Und dieses Angebot gilt nicht nur für Vandalen, sondern für jeden und jede, dem/der etwas auf der Seele brennt.

06.09.2017 in Veranstaltungen

Ferienprogramm 2017: Auf den Spuren unserer Vorfahren

 

Am Montag, 21. August, fand das diesjährige Ferienprogramm des SPD-Ortsvereins Waghäusel statt. Nachdem die Fahrrad-Tour auf den Spuren unserer Vorfahren im vergangenen Jahr  allen Kindern sehr große Freude bereitet hatte, haben wir uns zu einer Wiederholung der Tour durch Waghäusel und die nähere Umgebung entschlossen.

An vielen spannenden Stationen machten wir Halt und blickten zurück auf die Geschichte der Stadt Waghäusel mit allen drei Stadtteilen und der unserer Vorfahren. Dabei gab es vieles zu entdecken: Start beim Marienbrunnen, weiter zur Eremitage und dem Freiheitsdenkmal, über die Marienwallfahrtskirche entlang der alten B36 durch das Naturschutzgebiet Wagbachniederung. Nach einem kurzen Stopp bei der „Gawell“, dem Punkt an dem der Duttlacher Graben in den Kriegbach mündet, hielten wir für eine größere Rast mit kühlen Getränken, Obst und Keksen an der „Kuatsbrücke“ („Kuhhirtsbrücke“). Die letzte Station war in diesem Jahr die Katholische Kirche St. Cornelius & Cyprian in Kirrlach. Dort konnten wir insbesondere den Flandrischen Schnitzaltar aus nächster Nähe beobachten und erfuhren viele interessante Details zu diesem Kleinod der Spätgotik. Zum Abschluss kehrten wir in der Altdeutschen Weinstube ein, dem ältesten Haus in Kirrlach. Dort erwarteten uns Pommes und leckere Bratwürstchen. Diese Stärkung war nach der über 17 km langen Fahrrad-Tour dringend notwendig. Bevor alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder von ihren Eltern abgeholt wurden, gab es noch ein Quiz mit kniffligen Fragen zu allen Stationen der Tour zu lösen.

Die Fahrrad-Tour hat allen Kindern und auch den Begleitern aus den Reihen des SPD-Ortsvereins wieder sehr großen Spaß gemacht! Auch im nächsten Jahr möchten wir uns im Rahmen des Ferienprogramms wieder gemeinsam auf die Suche nach Spuren unserer Vorfahren und Zeugnissen unserer Geschichte machen. Es gibt schon mehrere Ideen für neue Tour-Routen.

14.08.2017 in Fraktion

SPD unterstützt Aufruf der BI FelS

 

Die SPD Waghäusel unterstützt den nachfolgenden Aufruf der BI FelS und hat in Person ihres Fraktionsvorsitzenden Lutz Schöffel auch die Stadt dazu aufgerufen, selbigen Hinweis im Mitteilungsblatt der Stadt zu veröffentlichen:

 

An die Damen und Herren Stadträtinnen und Stadträte

 

Sehr geehrte Damen und Herren Stadträtinnen und Stadträte,

 

das Eisenbahn-Bundesamt hat mit der Erstellung des Lärmaktionsplanes für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes begonnen. Seit dem 30.06.2017 läuft die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Sie kennen sicher diese Möglichkeit bereits von der Beteiligung am Pilot-Lärmaktionsplan im Jahr 2015.

Die Möglichkeit zur Beteiligung an der Lärmaktionsplanung gibt es 

nur noch bis zum 25.08.2017. 

Eine Beteiligung besteht aus einer Ortsangabe und dem Beantworten eines Fragebogens dazu, wie man sich vom Schienenverkehrslärm gestört fühlt. Alternativ zur Online-Beteiligung kann man auch eine schriftliche Beteiligung per Post, Fax oder E-Mail mit Hilfe des ausdruckbaren Fragebogens abgeben.

 

Mit Stand vom 27.07.2017 gibt es erst 4 Beteiligungen aus der Stadt Waghäusel!

 

Wir werden als BI FelS unsere Anregungen beim Eisenbahn-Bundesamt abgeben. 

 

Bitte regen Sie nach Ihren Möglichkeiten an, dass zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadt sich beteiligen, damit eine gute Chance besteht, weitere Lärmschutzmaßnahmen für Waghäusel zu bekommen.

 

Das Eisenbahn-Bundesamt hat bereits beim Pilot-Lärmaktionsplan sehr bewusst wahrgenommen, in welchen Kommunen relativ viele Beteiligungen abgegeben wurden. Deshalb wenden wir uns mit diesem Brief auch an Sie und weisen ausdrücklich auf die Aktion hin mit der Bitte, sich für den Lärmschutz einzusetzen.

 

Die Informationsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes ist unter der Adresse: https://www.laermaktionsplanung-schiene.de/eisenbahnbundesamt/de/home 

erreichbar.

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

Bernd Metzger

30.07.2017 in Reden/Artikel

Statt Blumen

 

Zur aktuellen Ausgabe der „Schwarzwurzel“ und dem Leserbrief in den BNN vom 29. Juli 2017

 

Liebe CDU Waghäusel,

 

Humor liegt bekanntlich immer im Auge des Betrachters und vor allem in dem des Empfängers. Insbesondere in Wahlkampfzeiten. Da wir uns momentan unweigerlich in eben solchen befinden scheint die Humorempfänglichkeit auf manch Seiten der Dünnhäutigkeit gewichen zu sein – oder bietet vielleicht vielmehr jeder noch so gelungene oder misslungene Witz die passende oder unpassende Gelegenheit für die Abteilung Attacke?

 

Ein Wahlkampf ist insbesondere der Kampf um Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit in der Presse, Aufmerksamkeit beim Wähler. Jede Partei versucht, diese für sich zu generieren. Bekannte Gesichter helfen unweigerlich beim Generieren dieser Aufmerksamkeit. Ob ein Olaf Scholz für die SPD, ob ein Wolfgang Bosbach für die CDU. So weit, so gut, so normal. Jedem die Aufmerksamkeit, die er verdient, die ihm die Lokalpresse in der darauffolgenden Berichterstattung zugesteht. Daraus resultiert in Teilen die Stärke in einem Wahlkampf. Und es entwickelt sich eine thematische Auseinandersetzung der politischen Bewerber. Im besten Falle.

 

In Waghäusel haben wir in dieser Woche die wohl denkbar schlechteste Entwicklung beobachten dürfen, liebe CDU. Zu beobachten war nämlich das Verfallen in ein zunehmendes Schwarz-Weiß-Denken eurerseits. Oder, um im gelungenen Wortspielmodus a la „Schwarzer Block“ zu bleiben, in Schwarz-Rot-Denken. Insbesondere wenn rot=links bedeutet. Denn das seht und hört ihr wohl so gar nicht gerne, nicht einmal auf Straßenschildern. Wenn eure Vorsitzende Ursel Scheurer in einem dem Facebookpost ihres Mannes sehr ähnlichen BNN-Leserbrief (explizit kein Plagiatsvorwurf an dieser Stelle) moniert, dass „laut Verfassungsschutz (…) der schwarze Block ein punktueller Zusammenschluss gewaltorientierter Linksextremisten und ein Ausdruck linksextremistischer Massenmilitanz“ ist, für den es „in der CDU keinerlei Sympathien“ gäbe, so ist dies wohl sehr richtig, es käme aber wohl auch niemand auf den Gedanken, dass dem überhaupt so sein könnte. Auch nicht nach süffisanten Bemerkungen des SPD Stadtrats Roland Herberger, zugleich AWO-Vorsitzender. Die Vermutung liegt nahe, erst recht beim Nachsatz, dass es „in linken Parteien aber schon“ eine solche Sympathie gäbe, dass es hier nicht um vermeintliche Abgrenzung eurer selbst, sondern vielmehr um eine Verbindung zwischen der SPD und Linksextremen geht. Weil links ja gleich schlecht, siehe oben. Kurzum: Auch die SPD lehnt alles Extreme, welcher politischen Färbung auch immer, ab.

 

Liebe CDU, was ihr hier macht, ist ein politisches Manöver. Dem man durchaus Achtung abringen könnte – wenn es nicht so plump wäre. Hamburg und G20 hat geschadet, den Menschen dort, den politisch Verantwortlichen über alle Parteigrenzen hinweg. Und doch ist, was bleibt, dass alles was auch nur annähernd links ist oder damit in Verbindung gebracht werden kann, gewalttätig, militant und nicht gesellschaftsverträglich ist. Und diesen Eindruck versucht man eurerseits gerade zu nähren, auf die Kommune runter zu brechen. Anhand einer von der Presse wiedergegebenen Aussage, ob lustig oder nicht, anhand einer Aussage eines AWO-Vertreters, bei der ihr schon im Rat immer härtere Gangarten fahrt, wenn es um Gelder geht, während bei kirchlichen Einrichtung, streng dem C im Namen, alles schlicht durchgewunken wird. Also ein gelungener Rundumschlag gegen alles, was links ist, gegen alles, was einem ohnehin schon ein Dorn im Auge. Und zu guter Letzt stilisiert ihr euch als Opfer einer linken Verschwörung, durch vermeintliche Diffamierung, durch Straßennamen etc. Und diese Rolle steht euch schlicht nicht.

 

Denn nimmt man die druckfrische Ausgabe der Schwarzwurzel, so wird in Teilen das Manöver deutlich: Eröffnend mit 4 Fragen an den MdB zum Thema „Innere Sicherheit“, denn was bewegt insbesondere seit Hamburg mehr, schließend mit der linksverblendeten Waghäuseler SPD, dank der nun bald der Schandfleck Rosa Luxemburg auf örtlichen Straßenschildern prangt. Nun folgt die Reaktion in Leserbriefform auf den „Schwarzen Block“, auf den sehr ähnlich lautenden Facebookpost reagiert der JU-Vorsitzende in der Kommentarspalte gleich wieder mit Rosa Luxemburg. Ein schönes Schauspiel, nur nicht unbedingt dann, wenn man in der ersten Reihe sitzt.

 

Von einer Entschuldigung, wie gefordert, sind wir weit entfernt. So weit, wie ihr vom Schwarzen Block, liebe CDU. Wenn dies aber nun eure Strategie sein soll für die nächsten Wochen, dann soll dem eben so sein. Aktion erzeugt immer eine Reaktion, so auch jetzt. Wie das ganze allerdings gerade aufgezogen wird, in welche Ecken ihr uns zu stellen versucht, verfolgt eigentlich ein sehr ähnliches wenn nicht gar gleiches Muster, für das ihr Entschuldigungen einfordert. Oder um es anders zu sagen: Es gibt noch keine Bismarck-Straße in Waghäusel, falls ihr noch Vorschläge für die nächsten Namensvergaben braucht.

 

Bis dorthin lasst uns doch einfach einen Wahlkampf führen, der sich an Themen orientiert, der den Menschen auch etwas bringt, in denen sie selbst entscheiden können, was gut und was böse, was witzig und was nicht witzig, was gute und was schlechte Straßennamen sind. In der Politik gibt es keine Opfer und keiner Täter, versucht man, solche zu generieren, so gibt es nur eines: Verlierer.

 

In tief empfundener Solidarität

Eure SPD Waghäusel

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