29.01.2018 in Veranstaltungen

SPD Stammtisch im Februar

 

Was bewegt Waghäusel? Nicht nur aber auch in Bezug auf die SPD? Eine Möglichkeit, nahezu alle Themen in entspannter und gemütlicher Atmosphäre zu diskutieren, bietet der SPD Stammtisch. Ob GroKo oder Unpolitisches, es gibt keine Tagesordnung.

 
Der zweite Stammtisch in 2018 findet am
22. Februar
ab 18:30 Uhr
in der Grillstube Kirrlach
statt. Wie immer ist kein Parteibuch oder Treuegelöbnis zur Teilnahme nötig.

29.01.2018 in Ortsverein

SPD Waghäusel trauert um Egon Baader

In der letzten Woche ereilte die SPD Waghäusel die traurige Nachricht, dass ihr Mitglied und ehemaliger Vertreter im Gemeinderat, Egon Baader, im Alter von 82 Jahren verstorben ist. 31 Jahre vertrat Egon die SPD im Gemeinderat von Waghäusel, bevor er zur Kommunalwahl 1999 auf eigenen Wunsch auf eine Kandidatur verzichtete. In all den Wahlen zuvor war Egon mit beachtlichen Stimmzahlen in den Rat gewählt worden und konnte sich so eines großen Vertrauens der Bürgerinnen und Bürgern in seine Person gewiss sein. Ein Vertrauen, dass er sich erarbeitete und durch sein Wirken im Rat stets aufrecht erhalten konnte. Denn bei allen Beratungen stand stets der Mensch im Mittelpunkt seiner Argumentation. Und sollte es so sein, so stimmte er auch gegen Mehrheitsmeinungen, um seinem Credo treu und mit sich selbst im Reinen zu sein. Zu der Kommunalpolitik gehört natürlich auch ab und an eine harte Auseinandersetzung, doch bei Egon Baader spielte sich das immer von Angesicht zu Angesicht ab, unaufgeregt, offen und ehrlich, nichts hintenrum.

Als Mitglied des Technischen Ausschusses leistete er unschätzbare Arbeit und vertrat dort die Fraktion kompetent und zuverlässig. Seine verbindliche Art hat manche hitzige Diskussion wieder in ruhige Bahnen gelenkt. Sachlich bleiben, gründlich abwägen, das Ende seines Handelns bedenken und die Kirche im Dorf lassen, das waren seine Stärken als Kommunalpolitiker.

Auch nach seinem Ausscheiden war Egon der SPD weiter verbunden und gern gesehener Gast und Ratgeber im Ortsverein. Wir werden ihn in unserer Mitte missen und ihm ein würdiges Andenken bewahren.

14.12.2017 in Aktuelles

Weihnachtsgrüße

Der SPD Ortsverein Waghäusel und die Fraktion der SPD im Gemeinderat wünscht allen Waghäuseler Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Wir hoffen, dass all ihre Träume, Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen mögen.

14.12.2017 in Kommunalpolitik

Siloabriss ist unverantwortlich

Man kann die Eremitage-Silos hässlich finden, man kann in ihnen aber auch ein Industriedenkmal mit Waghäuseler Geschichte sehen und einen architektonischen Kontrapunkt, welcher der Eremitage erst die richtige Geltung verschafft. Obwohl sich die SPD auch aus diesen Gründen für den Erhalt der Silos einsetzt, ist dieser Teil der Betrachtung zugegebenermaßen Geschmacksache.

Der Geschmack hört allerdings da auf, wo es ums Geld geht. Von den Befürwortern des Abrisses werden die steigenden Entsorgungskosten als Argument angeführt, den Abriss jetzt mit allen Mitteln vorzunehmen. Aus der Sicht der SPD-Fraktion ist dies haushaltspolitischer Unsinn:

Jeder weiß, dass die Baubranche boomt und dass Unternehmen, die solch einen Abriss vornehmen, sich gerade jetzt ihre Dienste teuer bezahlen lassen.

Im Haushalt 2018 müssen 2 Mio. EUR veranschlagt werden. Kapital, das, anders als vom CDU-Fraktionsvorsitzenden in den BNN behauptet, nur über Kredite beschafft werden kann. Der schuldenfreie Haushalt ist damit futsch. Eine Spekulation auf höhere als die geplanten Gewerbesteuereinnahmen ist unseriöse Schönrechnerei.

Wir übertragen ein Bauvolumen von 7 Mio. EUR von 2017 nach 2018 und packen für 2018 nochmal 10 Millionen drauf. Für Kinderbetreuung, Breitband, Straßen und Schulen. Die Kapazitäten, um diese Projekte umzusetzen, sind damit schon am absoluten Anschlag. Welches dieser überaus wichtigen Projekte soll also für den Abriss geopfert werden?

Niemand würde ohne Not ein Haus für 2 Mio. EUR abreißen (zzgl. evtl. versteckte Altlast), um danach ein Grundstück im Wert von lediglich 300.000 € zu haben. Die Stadt soll es aber nach Meinung der Ratsmehrheit mit öffentlichen Geldern machen, obwohl unter Umständen zusätzlich noch erhebliche Vertragsstrafen entstehen, weil man einen langfristig gültigen Mietvertrag mit einem Mobilfunkanbieter brechen müsste. Ein Vertrag übrigens, dem die gleichen Ratsmitglieder zugestimmt haben, die jetzt den Abriss durchpeitschen wollen.

06.11.2017 in Ortsverein

SPD Waghäusel trauert um Heinrich Wagenhan

Die SPD Waghäusel trauert um Heinrich Wagenhan, der am 26. Oktober im Alter von nur 73 Jahren verstorben ist. Heinrich Wagenhan prägte insbesondre in den 70-er und 80er Jahren unseren Ortsverein. Er trat am 1. Mai 1970 unserer SPD bei und blieb uns bis zu seinem Tod eng verbunden.

1975 wurde der studierte Diplom-Volkswirt erstmals in den Gemeinderat gewählt.  Er erzielte hier auf Anhieb auf der Wiesentaler SPD-Liste die drittmeisten Stimmen, hinter Karl Steinhilper und dem unvergessenen Siegfried Sauer. 1980, 1984 und 1989 wurde er jeweils mit herausragenden Ergebnissen wiedergewählt, wobei er  1989 in Wiesental Stimmenkönig aller Parteien wurde.

Bereits 1980 wurde Heinrich ordentliches Mitglied des Verwaltungsausschusses und übernahm auch den Vorsitz der SPD-Fraktion im Gemeinderat. Über alle Parteigrenzen hinweg  genoss er aufgrund seiner fundierten finanzpolitischen Kompetenz höchste Anerkennung und Respekt. Großer Sachverstand zeichnete ihn aus. Er hat auch weitsichtig gedacht.  Er war es , der trotz damaliger Widerstände in vielen Haushaltsreden immer wieder die Schaffung  von Altenpflegeeinrichtungen öffentlich einforderte und so entscheidenden Anteil daran hatte, dass hier am Ort diese Einrichtungen heute eine pure Selbstverständlichkeit sind. Er hat die SPD und auch das kommunalpolitische Geschehen in dieser Zeit entscheidend mitgeprägt. Am 22. Juni 1992 schied er auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus.

Vielen in unserer Partei ist Heiner ein guter Freund geworden. Unvergessen sind auch viele Feste, die wir bei und mit ihm feiern durften. Heinrich war uns ein liebenswerter und treuer Wegbegleiter, der schon jetzt schmerzlich vermisst wird. Wir danken ihm für alles und werden ihn nicht vergessen.