Da war selbst der Weihnachtsmann überrascht: So viele Kinder wollten schon lange kein Bild mehr mit ihm machen – und so wurde der Mann mit dem Rauschebart ganz sicher zur meistfotografierten Attraktion auf dem Weihnachtsmarkt, den die SPD Waghäusel in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgerichtet haben. Die vielen Geschenke, die der Weihnachtsmann für die Kleinen dabei hatte, gerieten dabei fast ein bisschen in Vergessenheit.
Als SPD organisieren wir den Weihnachtsmarkt, weil er uns ein besonderes Anliegen ist: Wir stehen für ein solidarisches Waghäusel ein. Aber wir wissen auch: Nur vom Reden ändert sich wenig. Mit dem Weihnachtsmarkt an der Goetheschule schaffen wir einen Ort der Begegnung und des Miteinanders. Solche Orte braucht es gerade in schwierigen Zeiten besonders.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen des Fests beigetragen haben – zuallererst den Vereinen für ihre hervorragende Bewirtung: Waghäusel Hilft, DIF, dem Team am Stand der SPD Waghäusel, der Faschingsgruppe Kiwis, GV Frohsinn 1898, Narrenzunft Kirrlach, der GMS Waghäusel und KiKaGe.
Ohne Hilfe wäre das nicht möglich gewesen: Wir bedanken uns bei der Stadtverwaltung für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt Bernd Ullrich, der als Elektriker auch in diesem Jahr wieder die Stromversorgung unseres Weihnachtsmarkts sichergestellt hat und Klaus Neumann und dem Radfahrverein Kirrlach für die Bereitstellung des Toilettenwagens. Zum Weihnachtsmarkt beigetragen haben auch der Kinderchor des Frohsinns und der Schillerschule.
Und: Ein großer Dank an euch, die Besucherinnen und Besucher, die so zahlreich der Kälte getrotzt haben - wir sehen uns im nächsten Jahr!
Bei der „After Hour“ der Ideentage, die die Hertie-Stiftung gemeinsam mit einem kommunalen Team aus Waghäusel, am Freitagabend letzter Woche im Rathaus ausrichtete, spürten Manuel Heilig und Ulrike Lechnauer-Müller die starke Energie und Begeisterung der Kinder- und Jugendlichen wie auch des begleitenden Erwachsenenteams.
Am Samstagmittag dann nach der Abschlusspräsentation der Jugendlichen war klar, der Antrag der SPD-Fraktion auf Wiederbelebung der Jugendbeteiligung in Waghäusel war in der Umsetzung ein voller Erfolg.
An beiden Tagen waren nahezu 100 Jugendliche vor Ort, um ihre Ideen für Waghäusel einzubringen. Bei der Ergebnispräsentation der verschiedenen Arbeitsgruppen wurde vom Skaterpark, über Angebote für Jugendliche, fehlende Busverbindungen, Ertüchtigung der Bolzplätze, W-LAN im öffentlichen Raum, attraktiverer Gestaltung der Grünflächen, Neugestaltung des Schulhofes bis hin zu einem Jugendtreffpunkt auch im Ortsteil Kirrlach, eines deutlich:
Waghäusel hat aktive Jugendliche, die Ideen haben, wissen, was sie brauchen, Verantwortung übernehmen und aktiv werden wollen und Gemeinschaft suchen.
In Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat wird innerhalb eines Jahres mindestens ein präsentiertes Projekt umgesetzt. Nicht noch einmal soll, wie vor einigen Jahren im Gemeinderat geschehen, das Engagement der jungen Menschen für Waghäusel zerredet werden, dafür setzten wir SPD-Stadträt*innen uns ein.
Wirksamkeit und Demokratie erfahren, die beste Stärkung gegen Populismus.
Es ist wieder Zeit für den Kirrlacher Weihnachtsmarkt: Am Samstag, den 14. Dezember öffnet der 9. Kirrlacher Weihnachtsmarkt ab 16 Uhr seine Tore am Platz an der Goetheschule (St. Leoner-Straße). In diesem Jahr erwartet alle Besucherinnen und Besucher ein buntes Angebot - Vereine aus Waghäusel kümmern sich um die Bewirtung.
Um 17 Uhr besucht der Weihnachtsmann den Markt - für alle kleinen Besucherinnen und Besuchern hat er eine besondere Überaschung dabei.
Als SPD organisieren wir den Weihnachtsmarkt, weil er uns ein besonderes Anliegen ist: Wir stehen für ein solidarisches Waghäusel ein, in dem sich alle auf Augenhöhe begegnen. Mit dem Weihnachtsmarkt an der Goetheschule schaffen wir einen Ort der Begegnung und des Miteinanders. Solche Orte braucht es gerade in schwierigen Zeiten besonders, das ist die Botschaft des 10. Kirrlacher Weihnachtsmarkts.
Wir freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen!
Zum 55-jährigen Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Waghäusel feierten nicht nur die vielen Mitglieder und Gäste, sondern auch zwei herausragende Persönlichkeiten, die an diesem Tag für ihr unermüdliches soziales Engagement und jahrzehntelangen Einsatz gewürdigt wurden: Angelika Nosal und Sonja Herberger. Beide erhielten die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg als Anerkennung für ihre beeindruckende ehrenamtliche Arbeit, die unsere Gemeinde in besonderem Maße bereichert hat. Besonders stolz macht uns: Beide sind und waren auch in der SPD um das Gemeinwohl engagiert.
Angelika Nosal ist seit über fünf Jahrzehnten ein fester Bestandteil der AWO Waghäusel. Bereits 1972 engagierte sie sich im AWO-Jugendwerk, wo sie als Vorsitzende und Mitglied des Bezirksjugendwerks zahlreiche Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche organisierte. Die Stadtranderholung in Waghäusel-Wiesental liegt ihr besonders am Herzen: Seit 1985 kümmert sie sich hier jährlich um die Planung, die Auswahl und Schulung der Helferinnen und Helfer. Ihr Wirken beschränkt sich jedoch nicht nur auf Kinder- und Jugendarbeit – auch für die Erwachsenen hat sie viele wertvolle Angebote geschaffen. So gründete sie die erste „Zwergenstube“ im Landkreis Karlsruhe, einen Eltern-Kind-Spielkreis und initiierte Familienfreizeiten, die bis heute unvergessen sind. Auch innovative Projekte wie die Fahrradwerkstatt für Bedürftige gehen auf ihr Engagement zurück.
Sonja Herberger ist insbesondere für ihr Bemühen um die Seniorenarbeit bekannt. Sie war aber vorher schon jahrzehntelang in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und hat sich z.B. im Fußballverein FV 1912 e.V. und beim Ferienprogramm der Stadt aktiv für Kinder und Jugendliche eingesetzt.
1995 begann ihre ehrenamtliche Arbeit im AWO-Ortsverein. Seit 2005 leitet sie das beliebte Seniorencafé, das ein Ort der Begegnung und des Austauschs für die älteren Bürgerinnen und Bürger geworden ist. Ebenso engagiert ist sie die Chefin in der Küche während der jährlichen AWO Stadtranderholung.
Auch leistet sie im AWO-Seniorenzentrum am Hag seit 2005 wertvolle Arbeit: Von kreativen Beschäftigungsangeboten bis hin zur Organisation von Gottesdiensten und Theaterbesuchen. Ihre ehrenamtliche Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die AWO – auch als Frauenvertreterin im VdK und langjährige Mitwirkende im Seniorenbeirat hat sie stets die Belange älterer Menschen in Waghäusel im Blick.
Im Gemeinderat setzte sich Sonja Herberger zwischen 2009 bis 2014 als Teil der SPD-Fraktion für unsere Stadt ein. Angelika Nosal vertrat die SPD von 2004 bis 2019.
Wir gratulieren herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung. Sonja Herberger und Angelika Nosal verkörpern die Werte der AWO und SPD. Sie zeigen, wie durch Engagement eine Gemeinschaft bereichert werden kann. Danke für diesen Einsatz!
Bild: AWO-Vorsitzender Roland Herberger mit Angelika Nosal, Sonja Herberger und OB Deuschle (vlnr.)
Morgen jährt sich einer der schwärzesten Tage in der Geschichte Südwestdeutschlands: Am 22. Oktober 1940 wurde innerhalb weniger Stunden nahezu die gesamte jüdische Bevölkerung Badens in das südfranzösische Internierungslager „Camp de Gurs“ deportiert. Ziel war es, die Region Baden und Saarpfalz als eine der ersten im Deutschen Reich „judenfrei“ zu machen.
Der als Wagner-Bürckel-Aktion bezeichneten Deportation fielen über 6.500 Jüdinnen und Juden zum Opfer, darunter 122 aus dem damaligen Landkreis Bruchsal. Während die Menschen aus den Umlandgemeinden mit Lastwagen nach Bruchsal gebracht wurden, wurden die Bruchsaler Juden durch die Stadt zum Bahnhof getrieben und in den wartenden Zug verfrachtet. All das geschah unter den Augen der hiesigen Bevölkerung.
Zu viele haben damals weggesehen, zu wenige haben Widerstand geleistet.
Deshalb ist es wichtig, auch zum 84. Jahrestag der menschenverachtenden Aktion das Andenken an die Opfer zu bewahren. Denn die Verantwortung dafür und die Konsequenzen daraus bleiben. Es geht daher auch um die Bedeutung für die gesellschaftliche Situation in der Gegenwart, um das Einschreiten gegen Rassismus und Antisemitismus, den toleranten Umgang mit Minderheiten, das Eintreten für die Rechte anderer, politische und soziale Wachsamkeit und Mut zur Zivilcourage. Heute braucht es diesen wieder besonders.
Eine zunehmend enthemmte, rechtsextreme Sprache bereitet den Boden für antisemitische und ausländerfeindliche Verbrechen. Hass und Hetze sind mitverantwortlich, wenn bis ans Äußerste Radikalisierte sich berufen fühlen, zur Tat zu schreiten.
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden nicht zulassen, dass Antidemokraten wieder die Oberhand gewinnen. Stehen wir gemeinsam für die demokratische Gesellschaft ein – und auf!