Was hat Sie im letzten Jahr bewegt?
Welche Geschichten, Menschen und Schicksale haben Sie berührt, mitfiebern, aber auch nachdenklich werden lassen? Das sind Fragen, auf die jeder eine ganz persönliche Antwort hat. Normalerweise. Doch 2024 ist kein normales Jahr. Wir blicken auf 12 Monate zurück, in denen das Weltgeschehen unser Leben so sehr wie schon lange nicht mehr geprägt hat. Es mangelt dieser Tage nicht an Krisen: Zwei Kriege bestimmen das Weltgeschehen und reaktionäre Kräfte versuchen die Errungenschaften unserer Zeit zurückzudrehen – im kommenden Jahr auch aus dem Weißen Haus heraus. In diesen Tagen erschüttern uns die Ereignisse vom Magdeburger Weihnachtsmarkt, die einmal mehr aufzeigen, wohin ungebremste Radikalisierung und Hass führen.
Diese Ereignisse beeinflussen unser Zusammenleben im Jahr 2024 – und werden es auch in Zukunft tun. Doch trotz weltweiter Krisen gibt es sie: Die Lichtblicke. Wir finden sie überall dort, wo Menschen zusammenrücken: Etwa in Vereinen und im Ehrenamt, wo sich Menschen für die Gemeinschaft engagieren.
„Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts“, über 40 Jahre sind vergangen, seit Willy Brandt diese Worte geprägt hat. Heute sind sie aktueller denn je.
Wir in Waghäusel schaffen Frieden ganz sicher nicht alleine, aber wir können unseren kleinen Teil dazu beitragen: Indem wir etwa Gerechtigkeit und Teilhabe für alle Menschen in unserer Gesellschaft immer wieder einfordern und sicherstellen, indem wir Errungenschaften wie das Deutschlandticket bewahren oder etwa bezahlbare Kita-Gebühren und Wohnraum für Familien in unserer Stadt erstreiten.
Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Liebsten zum Weihnachtsfest ruhige Stunden in unruhigen Zeiten. Das Jahr 2025 kann ein besseres werden – und wir können daran einen Anteil haben. Indem wir ganz persönlich für die kleinen Lichtblicke sorgen. Mit einem Funkeln beginnt so manches, auch die Weihnachtsgeschichte erzählt davon. Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr wieder zusammenzukommen.
Da war selbst der Weihnachtsmann überrascht: So viele Kinder wollten schon lange kein Bild mehr mit ihm machen – und so wurde der Mann mit dem Rauschebart ganz sicher zur meistfotografierten Attraktion auf dem Weihnachtsmarkt, den die SPD Waghäusel in diesem Jahr zum zehnten Mal ausgerichtet haben. Die vielen Geschenke, die der Weihnachtsmann für die Kleinen dabei hatte, gerieten dabei fast ein bisschen in Vergessenheit.
Als SPD organisieren wir den Weihnachtsmarkt, weil er uns ein besonderes Anliegen ist: Wir stehen für ein solidarisches Waghäusel ein. Aber wir wissen auch: Nur vom Reden ändert sich wenig. Mit dem Weihnachtsmarkt an der Goetheschule schaffen wir einen Ort der Begegnung und des Miteinanders. Solche Orte braucht es gerade in schwierigen Zeiten besonders.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen des Fests beigetragen haben – zuallererst den Vereinen für ihre hervorragende Bewirtung: Waghäusel Hilft, DIF, dem Team am Stand der SPD Waghäusel, der Faschingsgruppe Kiwis, GV Frohsinn 1898, Narrenzunft Kirrlach, der GMS Waghäusel und KiKaGe.
Ohne Hilfe wäre das nicht möglich gewesen: Wir bedanken uns bei der Stadtverwaltung für die Unterstützung. Besonderer Dank gilt Bernd Ullrich, der als Elektriker auch in diesem Jahr wieder die Stromversorgung unseres Weihnachtsmarkts sichergestellt hat und Klaus Neumann und dem Radfahrverein Kirrlach für die Bereitstellung des Toilettenwagens. Zum Weihnachtsmarkt beigetragen haben auch der Kinderchor des Frohsinns und der Schillerschule.
Und: Ein großer Dank an euch, die Besucherinnen und Besucher, die so zahlreich der Kälte getrotzt haben - wir sehen uns im nächsten Jahr!
Bei der „After Hour“ der Ideentage, die die Hertie-Stiftung gemeinsam mit einem kommunalen Team aus Waghäusel, am Freitagabend letzter Woche im Rathaus ausrichtete, spürten Manuel Heilig und Ulrike Lechnauer-Müller die starke Energie und Begeisterung der Kinder- und Jugendlichen wie auch des begleitenden Erwachsenenteams.
Am Samstagmittag dann nach der Abschlusspräsentation der Jugendlichen war klar, der Antrag der SPD-Fraktion auf Wiederbelebung der Jugendbeteiligung in Waghäusel war in der Umsetzung ein voller Erfolg.
An beiden Tagen waren nahezu 100 Jugendliche vor Ort, um ihre Ideen für Waghäusel einzubringen. Bei der Ergebnispräsentation der verschiedenen Arbeitsgruppen wurde vom Skaterpark, über Angebote für Jugendliche, fehlende Busverbindungen, Ertüchtigung der Bolzplätze, W-LAN im öffentlichen Raum, attraktiverer Gestaltung der Grünflächen, Neugestaltung des Schulhofes bis hin zu einem Jugendtreffpunkt auch im Ortsteil Kirrlach, eines deutlich:
Waghäusel hat aktive Jugendliche, die Ideen haben, wissen, was sie brauchen, Verantwortung übernehmen und aktiv werden wollen und Gemeinschaft suchen.
In Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat wird innerhalb eines Jahres mindestens ein präsentiertes Projekt umgesetzt. Nicht noch einmal soll, wie vor einigen Jahren im Gemeinderat geschehen, das Engagement der jungen Menschen für Waghäusel zerredet werden, dafür setzten wir SPD-Stadträt*innen uns ein.
Wirksamkeit und Demokratie erfahren, die beste Stärkung gegen Populismus.
Es ist wieder Zeit für den Kirrlacher Weihnachtsmarkt: Am Samstag, den 14. Dezember öffnet der 9. Kirrlacher Weihnachtsmarkt ab 16 Uhr seine Tore am Platz an der Goetheschule (St. Leoner-Straße). In diesem Jahr erwartet alle Besucherinnen und Besucher ein buntes Angebot - Vereine aus Waghäusel kümmern sich um die Bewirtung.
Um 17 Uhr besucht der Weihnachtsmann den Markt - für alle kleinen Besucherinnen und Besuchern hat er eine besondere Überaschung dabei.
Als SPD organisieren wir den Weihnachtsmarkt, weil er uns ein besonderes Anliegen ist: Wir stehen für ein solidarisches Waghäusel ein, in dem sich alle auf Augenhöhe begegnen. Mit dem Weihnachtsmarkt an der Goetheschule schaffen wir einen Ort der Begegnung und des Miteinanders. Solche Orte braucht es gerade in schwierigen Zeiten besonders, das ist die Botschaft des 10. Kirrlacher Weihnachtsmarkts.
Wir freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen!
Zum 55-jährigen Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Waghäusel feierten nicht nur die vielen Mitglieder und Gäste, sondern auch zwei herausragende Persönlichkeiten, die an diesem Tag für ihr unermüdliches soziales Engagement und jahrzehntelangen Einsatz gewürdigt wurden: Angelika Nosal und Sonja Herberger. Beide erhielten die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg als Anerkennung für ihre beeindruckende ehrenamtliche Arbeit, die unsere Gemeinde in besonderem Maße bereichert hat. Besonders stolz macht uns: Beide sind und waren auch in der SPD um das Gemeinwohl engagiert.
Angelika Nosal ist seit über fünf Jahrzehnten ein fester Bestandteil der AWO Waghäusel. Bereits 1972 engagierte sie sich im AWO-Jugendwerk, wo sie als Vorsitzende und Mitglied des Bezirksjugendwerks zahlreiche Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche organisierte. Die Stadtranderholung in Waghäusel-Wiesental liegt ihr besonders am Herzen: Seit 1985 kümmert sie sich hier jährlich um die Planung, die Auswahl und Schulung der Helferinnen und Helfer. Ihr Wirken beschränkt sich jedoch nicht nur auf Kinder- und Jugendarbeit – auch für die Erwachsenen hat sie viele wertvolle Angebote geschaffen. So gründete sie die erste „Zwergenstube“ im Landkreis Karlsruhe, einen Eltern-Kind-Spielkreis und initiierte Familienfreizeiten, die bis heute unvergessen sind. Auch innovative Projekte wie die Fahrradwerkstatt für Bedürftige gehen auf ihr Engagement zurück.
Sonja Herberger ist insbesondere für ihr Bemühen um die Seniorenarbeit bekannt. Sie war aber vorher schon jahrzehntelang in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und hat sich z.B. im Fußballverein FV 1912 e.V. und beim Ferienprogramm der Stadt aktiv für Kinder und Jugendliche eingesetzt.
1995 begann ihre ehrenamtliche Arbeit im AWO-Ortsverein. Seit 2005 leitet sie das beliebte Seniorencafé, das ein Ort der Begegnung und des Austauschs für die älteren Bürgerinnen und Bürger geworden ist. Ebenso engagiert ist sie die Chefin in der Küche während der jährlichen AWO Stadtranderholung.
Auch leistet sie im AWO-Seniorenzentrum am Hag seit 2005 wertvolle Arbeit: Von kreativen Beschäftigungsangeboten bis hin zur Organisation von Gottesdiensten und Theaterbesuchen. Ihre ehrenamtliche Arbeit beschränkt sich nicht nur auf die AWO – auch als Frauenvertreterin im VdK und langjährige Mitwirkende im Seniorenbeirat hat sie stets die Belange älterer Menschen in Waghäusel im Blick.
Im Gemeinderat setzte sich Sonja Herberger zwischen 2009 bis 2014 als Teil der SPD-Fraktion für unsere Stadt ein. Angelika Nosal vertrat die SPD von 2004 bis 2019.
Wir gratulieren herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung. Sonja Herberger und Angelika Nosal verkörpern die Werte der AWO und SPD. Sie zeigen, wie durch Engagement eine Gemeinschaft bereichert werden kann. Danke für diesen Einsatz!
Bild: AWO-Vorsitzender Roland Herberger mit Angelika Nosal, Sonja Herberger und OB Deuschle (vlnr.)