Wir wollen die grenzüberschreitende Wortwahl der AfD in ihrem Ankündigungstext zu einem „gemütlichen Stammtisch“ in der Ausgabe 18 in gleich drei Gemeindeblättern, Oberhausen-Rheinhausen, Philippsburg und Waghäusel ansprechen.
Die AfD nutzt hier rhetorische Kniffe, um ihre Ideologie zu verbreiten, zu mobilisieren und die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Es sollen offensichtlich gezielt Botschaften verbreitet werden, von denen sich die Partei heftige Reaktionen im öffentlichen Diskurs verspricht. Ich denke alle haben den Artikel mittlerweile gelesen. Ich möchte nicht daraus zitieren…
Durch die gewählte Rhetorik und auch den Zeitpunkt, der 8. Mai wurde für einen „gemütlichen Stammtisch“ gewählt, versucht die AfD die Grenzen des Sagbaren zu durchbrechen. Es werden gezielt Perspektiven und Sichtweisen verschoben und verharmlost.
Diese Worte und diese Handlungsweise machen uns als Sozialdemokraten und -demokratinnen wütend und fassungslos. Die SPD-Fraktion schließt sich deshalb den Worten der Philippsburger Stadträt*innen an, die bereits in ihrer letzten Gemeinderatssitzung ihre Verärgerung und Fassungslosigkeit gegenüber der AfD bekundet haben.
Gleichzeitig fragen wir uns, wer die Verantwortung, auch in Zukunft, für den Einzug dieser Sprache in den örtlichen Gemeindeblättern übernimmt.

