Liebe Leserinnen & Leser,
wir freuen uns, dass Sie sich für die Arbeit unseres Ortsvereins interessieren. Hier finden Sie alles über unsere Arbeit vor Ort in Waghäusel und natürlich über die Personen, die aktiv daran beteiligt sind. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.
Herzlichst
Krimhilde Rolli und David Heger, Vorsitzende der SPD Waghäusel
Der Umbau der Ortsmitte im Ortsteil Waghäusel rund um das Feuerwehrhaus ist beschlossene Sache – für den viel genutzten Spielplatz beim Feuerwehrhaus bedeutet das einen Standortwechsel. Wir wollen mit Kindern, Familien und allen, für die der Spielplatz ein echter Treffpunkt war, ins Gespräch kommen: Wie muss ein neuer Platz aussehen, der auch in Zukunft von vielen Menschen gerne genutzt wird? Was braucht es, damit aus einem Bolzplatz ein Zuhause im Grünen wird?
Wir laden Sie ein, uns bei unserer Ideenwerkstatt Ihre Vorstellungen mit auf den Weg zu geben – sehr gerne gemeinsam mit Ihren Kindern, die den Spielplatz heute nutzen:
am Sonntag, 13. September um 10 Uhr beim Spielplatz am Feuerwehrhaus im Ortsteil Waghäusel
Es war eine rasante Tour durch die drei Ortsteile und viele hundert Jahre Stadtgeschichte – denn die kleinen Entdecker stellten sich geschickt an.
„Geocaching auf den Spuren unserer Vorfahren“, unter diesem Motto haben wir auch in diesem Jahr wieder am Ferienprogramm der Stadt teilgenommen. Das hat inzwischen Tradition – genauso wie der Inhalt unseres Nachmittags, einer historischen (Zeit-)Reise durch Waghäusel.
Ursprünglich ins Leben gerufen von Artur J. Hofmann, haben wir die historische Tour durch modernes Geocaching erweitert: Es lag an den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die geschichtsträchtigen Stationen anhand von Rätseln, GPS-Koordinaten und der einem Kompass selbst herauszufinden.
Die jungen Entdecker stellten sich geschickt an: Vom Marienbrunnen, der Verfassungssäule, der Eremitage mit Freiheitsdenkmal über die Wallfahrtskirche, das Husarendenkmal im Wiesentaler Park, die Kirche St. Jodokus bis hin zum Roten Kuhhirt in Kirrlach – alle Orte wurden zuverlässig aufgespürt.
Gerade Zeugnisse der Weltkriege und der Badischen Revolution finden sich in Waghäusel überall wieder. Es ist wichtig, diese Geschichte lebendig zu halten: Während der Badischen Revolution 1848/49 kämpften auch hier Revolutionäre für eine demokratische Verfassung und starben im Kampf für Einigkeit, Recht und Freiheit. Die Revolution 1848 zählt deshalb zu den wichtigsten Wegbereitern der modernen Demokratie. Ihre Farben waren schwarz-rot-gold.
Immer wieder werden diese Farben heute auch von denen in Beschlag genommen, die unsere Demokratie verachten und lächerlich machen, etwa, indem sie aus den Parlamenten heraus die Demokratie aktiv bekämpfen.
Überlassen wir deshalb Geschichte nicht denen, die sie für ihre eigene Agenda verdrehen, sondern halten wir sie aktiv in Erinnerung und verstehen sie als Auftrag.
Bei unseren jungen Entdeckern kam die Tour jedenfalls gut an – wir freuen uns auf das nächste Jahr!
Mit unserer neuen Vorstandschaft sind wir tatkräftig ins neue Arbeitsjahr gestartet. In der konstituierenden Sitzung wurden die Schwerpunkte für die kommenden Monate festgelegt.
Unser Anspruch ist klar: Wir denken Waghäusel sozial, demokratisch, anders. Das heißt für uns, genau hinzuschauen, zuzuhören und konkrete Lösungen für das Leben vor Ort zu entwickeln – von bezahlbarem Wohnen über gute Betreuung und Bildung bis zu einer lebendigen Vereins- und Stadtkultur. Dabei wollen wir nicht nur über Waghäusel reden, sondern gemeinsam mit den Menschen in allen Stadtteilen anpacken – für ein starkes, solidarisches und zukunftsfähiges Waghäusel.
Der Musikverein Kirrlach 1906 hat am Wochenende gezeigt, wie man 120 Jahre jung feiert: Von „MAMA LAUDA“ zum Auftakt über die Dorfrocker am Samstag bis hin zum Bezirksmusikfest mit Festumzug und dem Ausklang mit der Waghäusel Music Family war im Festzelt an der Südlichen Waldstraße ordentlich was los. So klingt Waghäusel, wenn Tradition und gute Laune zusammenkommen.
Wir als SPD Waghäusel waren gemeinsam mit „Waghäusel hilft“ mittendrin dabei – am Spülstand, wo ohne viele helfende Hände schnell nichts mehr laufen würde. Vereine wie der Musikverein Kirrlach, Waghäusel hilft und die rund 100 weiteren in unserer Stadt leben genau von diesem Ehrenamt: Menschen, die nach der Arbeit nicht auf dem Sofa landen, sondern gemeinsam anpacken und so dafür sorgen, dass unser Ort mehr ist als nur eine Ansammlung von Straßen. Dafür sagen wir: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum – und danke für 120 Jahre Musik in Waghäusel!
Für die SPD-Fraktion ist klar: Eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur ist notwendig. Aber sie darf nicht gegen die Menschen geplant werden, sondern mit ihnen. Genau daran bestehen bei der geplanten Güterbahntrasse im Abschnitt Mannheim–Karlsruhe erhebliche Zweifel.
Bis heute ist für viele Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehbar, warum Trassenvarianten mit deutlich geringeren Auswirkungen auf Anwohner nicht konsequent geprüft wurden. Ebenso wenig ist verständlich, weshalb eine Bündelung mit der bestehenden Schnellbahntrasse offenbar frühzeitig ausgeschlossen wurde. Diese Fragen verdienen endlich ehrliche und transparente Antworten.
Besonders kritisch sehen wir, dass in der Abwägung der Eindruck entsteht, der Schutz der Natur wiege schwerer als der Schutz der Menschen. Natur- und Umweltschutz sind unverzichtbar – doch auch Gesundheit, Lebensqualität und der Schutz der Bevölkerung müssen gleichrangig berücksichtigt werden. Wer Tag und Nacht bis zu 400 Meter lange Güterzüge unmittelbar an Wohngebieten vorbeifahren lässt, greift massiv in das Leben der betroffenen Menschen ein.
Die SPD-Fraktion unterstützt deshalb ausdrücklich die Gründung einer Bürgerinitiative. Sie ist notwendig, damit die Planungen nicht über ihre Köpfe hinweg erfolgen.
Enttäuschend ist allerdings, dass die zwei Informationsveranstaltungen in der letzten Woche nur wenige Menschen erreicht haben. Dieses Vorhaben ist kein Problem einzelner Straßenzüge – es betrifft die Zukunft unserer gesamten Stadt. Solidarität zeigt sich gerade dann, wenn man selbst nicht unmittelbar betroffen ist.
Über Windkraft oder Tiefengeothermie kann man unterschiedlicher Auffassung sein. Bei der Güterbahntrasse geht es jedoch um die konkrete Lebensrealität vieler Menschen in Waghäusel und Wiesental. Die SPD wird sich deshalb weiterhin mit Nachdruck für eine Planung einsetzen, die den Menschen nicht zur Randnotiz macht.