Mit dieser Gesamtinvestition setzt die Stadt Waghäusel ein starkes Zeichen für die Zukunft der Bildung. Es handelt sich um das größte Bildungsprojekt in der Geschichte der Stadt. Besonders erfreulich: Rund 11 Millionen Euro konnten durch Fördermittel von Bund und Land eingeworben werden zur Entlastung des städtischen Haushalts.
Rund 14 Millionen Euro wurden in den Neubau der Gemeinschaftsschule investiert. Pünktlich zum Schuljahr 2025/2026 konnten die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Unterrichtsräume beziehen.
Die Gemeinschaftsschule ist gelebte Sozialdemokratie. Sie steht für Chancengleichheit statt Herkunftsprivilegien, für Zusammenhalt statt Auslese und für die Überzeugung, dass jedes Kind die gleichen Möglichkeiten verdient – unabhängig vom Geldbeutel oder Bildungsgrad der Eltern. Wer an eine gerechte Gesellschaft glaubt, muss für ein gerechtes Bildungssystem einstehen. Deshalb ist die Gemeinschaftsschule auch keine Nebensache, sondern ein Kernanliegen sozialdemokratischer Bildungspolitik.
Parallel zum Neubau wurde die Johann-Peter-Hebel-Realschule umfassend saniert. Die Arbeiten fanden während des laufenden Schulbetriebs statt und stellten Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler vor große Herausforderungen. Umso größer ist der Respekt vor allen Beteiligten, die diese Belastungen mit viel Engagement und Geduld gemeistert haben.
Eine moderne Mensa, zeitgemäße Fach- und Unterrichtsräume sowie attraktive Pausen- und Bewegungsflächen schaffen beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulalltag im neuen Bildungszentrum.
Für die SPD ist klar: Diese Investitionen sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und damit in die Zukunft unserer Stadt. Das neue Bildungszentrum ist deshalb weit mehr als ein Bauprojekt – es ist ein Bekenntnis zu Chancengerechtigkeit, Innovation und einer nachhaltigen Entwicklung des Schulstandorts Waghäusel.
Beim Sommerfest von „Waghäusel hilft“ waren wir als SPD Waghäusel mit dabei und haben damit ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt in unserer Stadt gesetzt. Das „Sommerfest der Begegnung“ fand in der Marie-Curie-Straße statt – direkt an der Anschlussunterbringung (AU) Waghäusel. In entspannter Atmosphäre, mit Musik, Gesprächen und vielen engagierten Helferinnen und Helfern wurde einmal mehr deutlich, wie stark das ehrenamtliche Engagement in Waghäusel ist – vor allem dort, wo direkte Hilfe für Menschen vor Ort organisiert wird.
„Waghäusel hilft“ unterstützt Geflüchtete in und um Waghäusel – und hat in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Benefizveranstaltungen eine wichtige Rolle gespielt und unterstützt unter anderem das große Hoffest der Kulturen des Integrationsvereins DIF mit tatkräftiger Mithilfe und organisatorischer Unterstützung. Die Erlöse solcher Feste kommen regelmäßig wohltätigen Zwecken und Hilfsorganisationen zugute – von Kinderhospizen über Hilfsprojekte bis hin zu lokalen Rettungsdiensten, Feuerwehr und Hilfsvereinen wie dem „Konvoi der Hoffnung“ in Waghäusel. Das Sommerfest reiht sich in diese Tradition ein: Es bringt Menschen zusammen, schafft Begegnungen und sammelt Spenden für gute Zwecke. Für die jüngsten Gäste sorgte der Tierschutzverein Pfotenliebe mit Bastelangeboten und Kinderschminken für Unterhaltung.
Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule unserer Stadtgesellschaft – ohne Menschen, die mit anpacken, Feste organisieren, Benefizaktionen stemmen und Hilfsprojekte unterstützen, wäre Waghäusel weniger menschlich und weniger solidarisch.
Wir als SPD werden auch künftig dort präsent sein, wo Menschen sich für andere einsetzen, und gemeinsam mit Initiativen wie „Waghäusel hilft“ daran arbeiten, dass niemand in unserer Stadt alleine gelassen wird. Das Sommerfest hat uns erneut gezeigt: Waghäusel lebt von Menschen, die helfen – und wir als SPD wollen diesen Einsatz weiter begleiten und stärken.
Mit unserer Jahreshauptversammlung haben wir gezeigt, dass wir als SPD Waghäusel vor Ort weiter gestalten wollen. Dabei haben wir auf ein arbeitsreiches Jahr mit über 40 Veranstaltungen, Aktionen und Terminen zurückgeblickt und zugleich die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen in Waghäusel sichtbar, ansprechbar und politisch handlungsfähig bleiben.
Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur der Rückblick auf unsere Aktivitäten, sondern auch der Blick nach vorne. Die kommenden zwei Jahre ohne größere Wahlen wollen wir nutzen, um uns inhaltlich und organisatorisch weiter zu stärken, die Kommunalwahlen vorzubereiten und unsere Präsenz außerhalb von Wahlkampfzeiten weiter auszubauen. In der Aussprache wurde zudem deutlich, dass wir die Zusammenarbeit zwischen Ortsverein und Fraktion weiter verbessern und noch klarer benennen sollen, wenn soziale Themen in Waghäusel zu kurz kommen.
Zu Beginn der Versammlung haben wir Jürgen Herberger für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Ein ganz besonderer Dank galt außerdem Rolf Schnitzler, der nach fast 14 Jahren als Kassierer unseres Ortsvereins verabschiedet wurde. Mit großer Sorgfalt, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein hat er die Finanzen des Ortsvereins über viele Jahre hinweg geführt.
Bei den anschließenden Wahlen haben die Mitglieder den neuen Vorstand einstimmig gewählt. Auch künftig führen Max Rolli und David Heger gemeinsam den Ortsverein. Unterstützt werden sie von Angelika Nosal, Armin Reinmuth und Mark Müller als stellvertretende Vorsitzende. Lutz Schöffel wurde zum Kassierer gewählt, Marita Baur zur Schriftführerin. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Jörg Stolzenberger, Niels Herberger und Tina Hambsch; Benjamin Imiela wurde als jugendpolitischer Sprecher bestätigt.
Der Sportpark am WaWiKi ist ein echter Erfolg für Waghäusel. Ob Bolzplatz, Basketballkorb oder einfach ein Ort zum Abhängen – hier treffen sich Kinder, Jugendliche und Ältere, der Park wird täglich intensiv und gerne genutzt. Genau das macht ihn so wertvoll für unsere Stadt.
Aber wo viel los ist, muss auch die Sicherheit stimmen. Wir haben im vergangenen Jahr nach der Eröffnung des Parks darauf gedrängt, gefährliche Situationen durch den Fahrzeugverkehr auf dem Weg zur Waghbachhalle und zu den Sportplätzen zu entschärfen. Vor allem vom Pumptrack fahren immer wieder Kinder mit dem Fahrrad auf die Fahrbahn – gerade zu später Stunde eine gefährliche Situation.
Inzwischen wurden auf der Straße Bodenschwellen eingebaut, die vorbeifahrenden Fahrzeuge zur Verlangsamung zwingen – ergänzt durch ein verbindliches Tempolimit. Zwei Maßnahmen, die zusammen wirken und den Bereich rund um den Sportpark spürbar sicherer machen. Und das Beste: Der Spielbetrieb läuft wie gewohnt weiter, ohne Einschränkungen und ohne Abstriche beim Spaß. Die Sorge vor einem „Pumptrack light“ hat sich damit nicht bestätigt.
Der Sportpark am WaWiKi bleibt damit, was er ist: ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt. Jetzt ist er einfach noch ein Stück sicherer.
Zur Eröffnung der Sonderausstellung am 17. Juni in der Eremitage Waghäusel kam war neben vielen Interessenten auch die SPD Fraktion komplett vertreten. Alle kamen zusammen, um einen besonderen Blick auf die regionale Geschichte zu werfen. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung "100 Jahre Suedzucker und die Goldenen Zwanziger in Waghäusel", die Vergangenheit, Zeitgeist und Architektur auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.
Die historische Kulisse der Eremitage verleiht der Präsentation einen ganz eigenen Charakter. Zwischen barockem Ambiente einerseits und den Spuren der 1920er Jahre in den Innenräumen, entfaltet sich ein spannender Zugang zur Entwicklung der Region. Eindrucksvolle Exponate, originale Details im Stil des Art Deco und historische Dokumente machen sichtbar, wie eng die Geschichte des Ortes mit der Suedzucker AG verbunden ist.
Besonders bemerkenswert ist, mit wie viel Sorgfalt und Fachkenntnis die Ausstellung zusammengestellt wurde. Sie vermittelt nicht nur historische Fakten, sondern schafft auch eine lebendige Atmosphäre, die Besucherinnen und Besucher in eine bewegte Epoche eintauchen lässt. Gerade das Zusammenspiel aus lokaler Erinnerung, wirtschaftlicher Entwicklung und kulturellem Erbe macht diese Präsentation so sehenswert.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die an der Umsetzung mitgewirkt haben. Hervorzuheben sind insbesondere Dr. Antje Gillich sowie die Archivare der Suedzucker AG, die mit wertvollen Unterlagen und Ausstellungsstücken zum Gelingen beigetragen haben. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Vergangenheit anschaulich und zugänglich vermittelt werden kann - und warum die Eremitage ein bedeutender Ort für die Geschichte Waghäusels bleibt.
Wir können die Ausstellung auf alle Fälle empfehlen.