Einladung zum Festival der Demokratie
am Sonntag, den 19. Juni 2022, 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr
auf dem Gelände der Eremitage
11.00 Uhr Musikalische Begleitung mit den Pollys ab 11,00Uhr
12.30 Uhr „Demokratie leben und erhalten“ Impulsrede von Herrn Peter Müller, Bundesverfassungsrichter, Ministerpräsident a.D.
12.30 Uhr Kinderprogramm für Kinder ab 8 Jahren.
Diskussionsrunde mit VertreterInnen der Fraktionen und dem Publikum
14.15 Uhr mit Artur J. Hofmann am Freiheitsdenkmal und Sonderführungen in der Eremitage
Der Stadtverband der CDU Waghäusel und der Ortsverein der SPD Waghäusel planen gemeinsam dies Veranstaltung.
Als die beiden Parteien mit der ältesten Historie in unserer Demokratie wollen wir mit diesem Veranstaltungsformat ein Zeichen gegen Politikverdrossenheit und sinkende Wahlbeteiligung setzen und deutlich machen, wie wertvoll ein Leben in einer freiheitlichen und friedlichen Demokratie ist.
Das Gelände rund um die „Eremitage Waghäusel“ ist aufgrund seiner Geschichte im Zusammenhang mit der Badischen Revolution bestens für diese Veranstaltung geeignet.
Für das leibliche Wohl der Besucher bieten wir Getränke und Brezel an.
Die Festwiese steht für Familien- und Freundespicknick zur Verfügung. Selbstverpflegung ist erwünscht, da wir nur Kleinigkeiten verkaufen.
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!
Legendär ist die Verabschiedung vom Erfolgstrainer und „Kopfballungeheuer“ Horst Hrubesch bei seiner emotionalen Abschiedsrede vom HSV, bei der er zum Schluss „nur dieses eine Wort“ zu sagen hatte.
An diesen Moment der Fußballgeschichte erinnerte auch Walter Heiler bei seiner Verabschiedungsfeier in der Kirrlacher Rheintalhalle. Zum Monatsende endet seine Amtszeit als Oberbürgermeister – für uns als SPD Waghäusel Grund genug, dem HSV-Fan mit mehr als nur einem Wort zu danken:
„Walter Heiler gehört zu einer aussterbenden Spezies von Bürgermeistern“, würdige Artur J. Hofmann das Lebenswerk von Walter Heiler – der in den vergangenen Jahren weit mehr als nur Bürgermeister war: Er trat 1979 in die SPD ein und scheute sich nicht, nach dem Rücktritt des kompletten Vorstands im Jahr 1980 die in dieser Situation schwierige Aufgabe des Vorsitzenden zu übernehmen. Im selben Jahr wurde Walter Heiler in den Gemeinderat gewählt. Es folgten „harte Lehrjahre mit Plakate Kleben und Flyer verteilen“, erinnert sich Artur J. Hofmann, bevor Walter Heiler 1984 in den Kreistag gewählt wurde. 1982 zieht Walter Heiler im Alter von 38 Jahren als jüngster SPD-Abgeordneter in den Landtag ein, dem er bis 2001 und erneut von 2006 bis 2016 angehörte.
1999 wird Walter Heiler zum Bürgermeister von Waghäusel gewählt. Seit 2013 die Ernennung zur Großen Kreisstadt erfolgte, ist er unser Oberbürgermeister. Als „Sozialdemokrat mit Herz und Verstand“ beschreibt Artur J. Hofmann seinen langjährigen Weggefährten. „Er bekannte sich auch in Wahlkämpfen immer zu seiner SPD“ – und war dennoch Realpolitiker genug, um stets Wege zu tragfähigen den Mehrheiten zum Wohl Waghäusels zu finden. Walter Heiler hat sich um Waghäusel und unsere SPD verdient gemacht - 2019 wurde ihm daher die Willy Brandt-Medaille als höchste Auszeichnung der Sozialdemokratie verliehen.
Wie bringt man dieses Lebenswerk auf den Punkt? Vielleicht bleibt uns doch - frei nach Hrubesch - „nur dieses eine Wort“: Herzlichen Dank!
Wir freuen uns, dass unsere SPD weiter wächst und dabei immer wieder neue Mitglieder gewinnt. Bei der zurückliegenden Ortsvereinssitzung im Plüsch in Kirrlach konnten wir gleich zwei Neumitgliedern die roten Parteibücher überreichen: Wir begrüßen Jeanette Dannenberg-Stolzenberger aus Wiesental und Claudia Sand aus Kirrlach herzlich in der SPD!
Die beiden verbinden ganz unterschiedliche Beitrittsgeschichten: Claudia Sand haben wir in den zurückliegenden Wochen bereits bei ihrer Oberbürgermeister-Kandidatur unterstützt. „Ich habe die SPD Waghäusel im Wahlkampf als engagiertes Team erlebt und Lust bekommen, mich selbst im Ortsverein einzubringen“, sagt Claudia Sand bei der Parteibuchs-Übergabe.
Engagieren will sich auch Jeanette Dannenberg-Stolzenberger: „Mir reicht es nicht, nur alle paar Jahre ein Kreuz zu setzen. Ich will selbst mitgestalten“, erzählt sie, was sie zum Eintritt in die älteste Partei Deutschlands bewogen hat.
Claudia und Jeannette sind zwei von 400.000 SPD-Mitgliedern, die gemeinsam soziale Politik machen. Selten war das wichtiger als heute. Denn wie schaffen wir mit Klimaschutz die Arbeitsplätze von morgen? Wie sorgen wir für bezahlbare Mieten und stabile Renten? Wie tragen wir unseren Teil zu Frieden und Sicherheit in der Welt bei? Lass uns gemeinsam diese Zukunftsfragen lösen und werde eine*r von 400.000!
Endlich wieder! Diesen 1. Mai können wir nach zwei Jahren Pause wieder gemeinsam feiern – und das tun wir natürlich mit unserem traditionellen Maifest am Schwimmbad Waghäusel!
Mit dabei: Live-Musik von DJ Gisl, Kaffe und Kuchen, gutem Essen, noch besseren Gesprächen und natürlich der berühmt-berüchtigten Maibowle.
Einfach vorbeikommen - wir freuen uns!
Der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land hat einen neuen Vorsitzenden: Einstimmig wurde Volker Geisel am Wochenende auf dem Kreisparteitag in Stutensee zum Kreisvorsitzenden gewählt. Er folgt auf Christian Holzer und Alexandra Nohl, die nach zwei Jahren im Doppel an der Spitze der Kreis-SPD nicht erneut um den Vorsitz kandidierten.
Er sei bereit, Verantwortung für die SPD im Landkreis Karlsruhe zu übernehmen und die SPD zur Partei der Zukunft zu entwickeln, kündigte Volker Geisel in seiner Kandidaturrede vor den rund 120 anwesenden Mitgliedern an. Der gebürtige Nordrhein-Westfale lebt in Zeisenhausen, wo er sich im Gemeinderat und als stellvertretender Bürgermeister engagiert. Darüber hinaus ist Geisel Mitglied des Kreistags und Prädikant im Evangelischen Kirchenbezirk Bruchsal-Bretten. Beruflich ist der 47-Jährige als stellvertretender Schulleiter tätig.
Die scheidenden Kreisvorsitzenden Holzer und Nohl blickten in ihrem Bericht zurück auf zwei Jahre unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie. Dennoch sei es gelungen, eine lebendige Basisarbeit zu leisten. Mit René Repasi als Europaabgeordneten stelle man zudem zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder einen sozialdemokratischen Abgeordneten aus dem Landkreis.
Themen wie die Forderung der Kreis-SPD nach einer kreiseigenen Wohnbaugesellschaft werden in Anbetracht steigender Mietpreise zunehmend aktueller, berichtete Markus Rupp für die Kreistagsfraktion, während Petra Becker, Oberbürgermeisterin der gastgebenden Stadt Stutensee von den Bemühungen um bezahlbaren und familienfreundlichen Wohnraum vor Ort berichtete.
„Wir haben gemeinsam viel vor“, kündigte der frisch gewählte Volker Geisel mit Blick auf den gesamten Kreisvorstand an. Aus Waghäusel wurde Saskia Heiler-Rechner zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden und David Heger zum Vorsitzenden der Antragskommission gewählt.