Liebe Leserinnen & Leser,
wir freuen uns, dass Sie sich für die Arbeit unseres Ortsvereins interessieren. Hier finden Sie alles über unsere Arbeit vor Ort in Waghäusel und natürlich über die Personen, die aktiv daran beteiligt sind. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.
Herzlichst
Krimhilde Rolli und David Heger, Vorsitzende der SPD Waghäusel
Ein besonderer Aufenthalt in Berlin für Ulrike Lechnauer-Müller, Stadträtin, und Krimhilde Rolli, langjährige Stadträtin, wurde möglich durch die Anregung des Abgeordneten Parsa Marvi, Karlsruhe.
Die Tage waren angefüllt mit Informationen, Gesprächen und Besichtigungen. Besonders bemerkenswert war zweifelsohne die Führung im Bundeskanzleramt, die sogar bis in die 7. Etage (Büros des Bundeskanzlers) reichte, und die Begegnung mit Kanzleramtsminister Thorsten Frei (diese allerdings nur „im Vorübergehen“). Beeindruckend, Plätze wie z.B. den Ehrenhof oder den Kabinettssaal oder die verschiedenen Besprechungsräume mit modernster Technik live zu sehen. Im Anschluss durfte natürlich auch eine Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt – orientiert an politischen Gesichtspunkten – nicht fehlen! Und zusätzlich erhielt die SPD-Besuchergruppe eine Überblicksführung bei der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.
Informativ und auf viele Fragen Antwort gebend war das Gespräch im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ein sehr umfangreiches und interessantes Ministerium.
Vom Großen Bundesadler bewacht, die Besichtigung des Plenarsaals und Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments, Deutscher Bundestag. Schade, dass keine Sitzungswoche war – so musste man sich mit leeren Rängen zufriedengeben.
Doch die anschließende Diskussion mit dem Karlsruher MdB Parsa Marvi konnte der Gruppe Antworten auf bundespolitische Fragen und Themen geben.
Was wäre ein Besuch des Reichstagsgebäudes ohne Besichtigung der Kuppel!? Imposant, beeindruckend, architektonisch verblüffend – so wirkte Reichstag und Kuppel auf die Besucher.
Die Tage der Berlin-Reise schlossen ab mit einem Informationsgespräch in der Landesvertretung Baden-Württemberg, die in guter Nachbarschaft zu einigen Konsulaten angesiedelt ist.
Und Fazit: Eine bildungspolitische Reise bildet nicht nur, sie kann auch Spass machen.
Kommune bedeutet Gemeinschaft: die Familie, das Dorf, die Stadt. Eine Gesellschaft, in der es den Menschen gut geht, die ihnen die Möglichkeit bietet, ihr Leben weitgehend nach ihren Vorstellungen zu gestalten.
Dabei werden Aufgaben von Bund und Land zunehmend an Kommunen, also auch an Waghäusel delegiert. Die daraus resultierende Unterfinanzierung wird zur Herausforderung: Rund 25 % der Kosten der Kommune entstehen durch Aufgaben des Bundes oder Landes, doch nur etwa 14 % der Ausgaben werden von Bund und Land gedeckt.
Ein Beispiel für eine Pflichtaufgabe Waghäusels:
Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler, der im kommenden Schuljahr schrittweise eingeführt wird. Bis 2029 soll er flächendeckend für alle Grundschüler gelten. Dabei tragen Bund und Land nur 68% der Kosten, während die verbleibenden Anteile von Kommune und Eltern getragen werden müssen.
Bei einem Defizit im Ergebnishaushalt von 1,8 Millionen Euro bleibt Waghäusel immer weniger Raum für freiwillige Leistungen, für unsere Bücherei, das Schwimmbad, die Musikschule, die Vereinsförderung. Das alles gehört zu kulturellen und bildungsrelevanten Angeboten, die das Leben in Waghäusel lebenswerter machen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Die SPD-Fraktion ist der Meinung, wenn Politik, Verwaltung, Vereine, BürgerInnen gemeinsam Wege finden, die Finanzen zu stabilisieren und gleichzeitig Lebensqualität und Bildungschancen vor Ort zu sichern gelingt ein gutes Leben vor Ort. Dazu gehört eine ständige Kinder- und Jugendbeteiligung, die die Zukunft in Waghäusel positiv denkt und aktiv mitgestaltet.
Jede und jeder kann etwas dazu beitragen, persönlich, durch bürgerschaftliches Engagement vor Ort, bei den kommenden Landtagswahlen.
Was sind Ihre Ideen für ein lebenswertes Waghäusel? Wir hören Ihnen zu: kontakt@spd-waghaeusel.de
Auf ein gutes Jahr 2026
Ulrike Lechnauer-Müller, Susanne Woll, Manuel Heilig
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, Weihnachten steht vor der Tür. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe, ruhige und besinnliche Tage im Kreis ihrer Liebsten.
Weihnachten ist aber nicht nur eine besinnliche Zeit, in der wir über das vergangene Jahr und seine Ereignisse nachdenken, sondern auch Gelegenheit, danke zu sagen.
Wir als SPD Waghäusel möchten all jenen für ihr Engagement herzlich danken, die in Beruf, Familie, Vereinen, Verbänden und Organisationen das Leben in Waghäusel mitgestalten und so unsere Stadt erst lebens- und liebenswert machen. All diese möchten wir ermuntern, dieses Engagement auch im neuen Jahr fortzusetzen.
Politisch war das vergangene Jahr auch diesmal kein einfaches – nicht für die Sozialdemokratie und nicht für die Gesellschaft insgesamt. Viele Menschen blicken mit Unsicherheit auf die Veränderungen in der Welt, auf Konflikte, Krisen und Aufgaben, die uns alle betreffen. Gleichzeitig gibt es aber auch Mutmachendes: Menschen, die zusammenhalten, Verantwortung übernehmen und sich für ein gerechtes Miteinander starkmachen.
Gerade deshalb bleiben sozialdemokratische Werte wichtiger denn je. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind keine Schlagworte aus vergangener Zeit, sondern das Fundament einer funktionierenden Demokratie. Sie leiten uns auch hier in Waghäusel – in der Überzeugung, dass eine gute Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann, mit Respekt, Offenheit und Zuversicht.
Und deshalb wird Ihre SPD Waghäusel sich auch im neuen Jahr standhaft einsetzen für ein Waghäusel, in dem ALLE willkommen sind. Das bedeutet auch, nicht zuletzt politisch einen Schritt aufeinander zuzugehen und gleichzeitig denjenigen entschlossen zu widersprechen, die mit Häme und Hass versuchen, Stimmung zu machen und Spaltung zu provozieren.
Wir wünschen Ihnen nun aber an dieser Stelle zunächst einmal – ganz unpathetisch, ganz unpolitisch: Frohe Weihnachten und einen guten Rusch!
Wer denkt denn jetzt im Winter, kurz vor Weihnachten, an Klimaanlagen? Na wir!
12,7 Millionen Euro erhält Waghäusel aus dem Sondervermögen Infrastruktur - ein Paket, für das wir uns im Wahlkampf eingesetzt haben und das jetzt Realität wird. Gut so!
Wie alle Kommunen in Baden-Württemberg kann auch Waghäusel mit dem Budget planen. Die Auszahlungsmodalitäten sind derzeit noch offen - doch was zählt, ist: Es gibt keine speziellen Vorgaben, wann und wie die die Mittel verwenden werden müssen.
Für uns in Waghäusel bedeutet das: Wir sind gefordert, das Geld klug einzusetzen - und zwar dort, wo es gerade am dringendsten gebraucht wird und wo in der Vergangenheit Investitionen verpasst wurden.
Deshalb denken wir auch im Winter am Klimaanlagen - und zwar in unseren kommunalen Kitas und Kindergärten. Dort hat in den zurückliegenden Sommern die Hitze den Erzieherinnen und Erziehern, vor allem aber den Kindern zu schaffen gemacht.
Denn Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad Celsius gelten in Gruppenräumen als ideal, bei Temperaturen ab 26 Grad besteht Handlungsbedarf. Kleinkinder sind besonders wärmeempfindlich und geraten schnell in Hitzestress.
Ohne Klimatisierung ist der Grenzwert im Sommer mit bloßem Lüften kaum zu halten - und gleichzeitig nimmt die Zahl heißer Sommertage zu. Es gilt zu handeln - und die bisher eingesparte Belüftungs- und Klimainfrastruktur in den kommunalen Kitas mit Geld aus dem Sondervermögen anzuschaffen. Gleichzeitig muss geprüft werden, dass die Gelder unter Beachtung der Vorschriften des Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetzes verwendet werden, hierfür ist ein Investitionsvolumen von mindestens 50.000 € erforderlich.
Denn auch, wenn wir in diesen Tagen auf weiße Weihnachten hoffen - der nächste Sommer kommt bestimmt!
Der Schulabschluss ist in der Tasche – und dann? Eine Ausbildung? Ein Wechsel auf eine berufliche Schule? Ein Studium? Und wo überhaupt? Die Möglichkeiten für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt sind vielfältig – und die Wege dorthin auch.
Viele Chancen bedeuten aber auch: Viele Fragen, die es zu klären gilt. In einer Befragung der Bertelsmann-Stiftung gab die Mehrheit der Jugendlichen an, sich zwischen den vielen Informationen zum Thema Berufswahl nur schwer zurecht zu finden. Das zeigt: Berufsorientierung ist in der Schule viel zu oft nur ein Nischenthema.
Für viele Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule und Realschule Waghäusel dürfte sich am Wochenende zumindest das ein oder andere Fragezeichen geklärt haben. Sie waren – gemeinsam mit vielen weiteren hundert, vor allem jungen Menschen – bei der regionalen Ausbildungsbörse in Waghäusel zu Besuch, um Gespräche mit über 60 Unternehmen und Institutionen zu führen – alle stammen aus der Umgebung.
„Es ist wichtig, dass junge Menschen hier in der Region eine Jobperspektive finden“, betont Christian Holzer, Landtagskandidat der SPD, der als einer der Geschäftsführer der AWO Karlsruhe-Land mit eigenem Stand auf der Messe vertreten war.
Der Job vor der Haustür ist dabei kein bloßes „Nice-to-have“ für junge Menschen. In vielen lokalen Unternehmen und Institutionen, von der Lackiererei bis zum Kindergarten macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Gerade in zeiten klammer kommunaler Kassen braucht es aber eine funktionierende Wirtschaft vor Ort – mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Zukunft in Waghäusel und der Umgebung meistern.