Liebe Leserinnen & Leser,
wir freuen uns, dass Sie sich für die Arbeit unseres Ortsvereins interessieren. Hier finden Sie alles über unsere Arbeit vor Ort in Waghäusel und natürlich über die Personen, die aktiv daran beteiligt sind. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.
Herzlichst
Krimhilde Rolli und David Heger, Vorsitzende der SPD Waghäusel
Wir laden alle Mitglieder des Ortsvereins herzlich zur diesjährigen JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG am Freitag, den 26. Juni 2026 um 19 Uhr beim FC Olympia 1919 e.V. Kirrlach (Südliche Waldstraße, 68753 Waghäusel) ein. Damit wir pünktlich und ungestört mit der Sitzung beginnen können, bitten wir alle, die gerne vor Ort essen möchten, bereits um 18:30 Uhr zu erscheinen und zu bestellen.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wird die Vorstandschaft unseres Ortsvereins turnusgemäß neu gewählt.
zur Einladung mit Tagesordnung
Die SPD spricht sich gegen eine weitere Erhöhung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen aus. Zwar wirken die empfohlenen Anpassungen von 4,5 Prozent für das Kindergartenjahr 2026/27 sowie vier Prozent für 2027/28 im Vergleich zu den Vorjahren zunächst moderat. Betrachtet man jedoch den Zeitraum von 2023 bis 2028 insgesamt, ergibt sich eine Steigerung der Elternbeiträge von rund 36 Prozent – eine Entwicklung, die viele Familien zunehmend an ihre finanzielle Belastungsgrenze bringt.
Besonders betroffen ist dabei der Mittelstand. Viele Familien erhalten keine staatliche Unterstützung bei den Betreuungskosten und müssen die steigenden Gebühren vollständig selbst tragen. Die Folgen sind im Alltag deutlich spürbar: Vor allem Mütter entscheiden sich häufig dafür, länger zuhause zu bleiben oder nach der Elternzeit nur in Teilzeit zu arbeiten, weil sich eine umfangreiche Kinderbetreuung finanziell kaum noch lohnt.
Wie hoch die Belastung inzwischen ist, zeigen konkrete Beispiele: Für eine Familie mit zwei Kindern kostet eine Ganztagsbetreuung für ein Ü3-Kind rund 347 Euro monatlich, für ein U3-Kind bei 50 Stunden Betreuung etwa 547 Euro. Zusammen mit dem Essensgeld summieren sich die Kosten schnell auf fast 900 Euro pro Monat. Kein Wunder also, dass viele Eltern auf günstigere Betreuungsformen ausweichen.
Dabei zeigen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, dass frühkindliche Bildung langfristig positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder, den späteren Schulerfolg und sogar auf das spätere Einkommen hat. Gleichzeitig verliert der Arbeitsmarkt wertvolle Fachkräfte, wenn insbesondere Frauen wegen hoher Betreuungskosten ihre Erwerbstätigkeit reduzieren müssen.
Die SPD begrüßt deshalb ausdrücklich, dass im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung Baden-Württemberg ein verpflichtendes beitragsfreies letztes Kindergartenjahr vorgesehen ist. Zudem investiert das Land erhebliche Mittel in Sprachförderprogramme. Gleichzeitig gehen die Geburtenzahlen zurück, wodurch künftig mehr Betreuungsplätze zur Verfügung stehen dürften. Auch dies könnte die Kommunen langfristig entlasten.
Vor diesem Hintergrund fordert die SPD eine „Schnaufpause“ für Familien und spricht sich gegen weitere Beitragserhöhungen aus. Zumal die geplanten Anpassungen für die Kommune selbst nur vergleichsweise geringe Mehreinnahmen bedeuten würden. Familien brauchen jetzt Entlastung statt zusätzlicher finanzieller Belastungen.
Wir als SPD Waghäusel fahren gemeinsam am Samstag, 16. Mai, zur Regionalkonferenz Nordbaden ins Harres Veranstaltungszentrum in St. Leon-Rot (14:00–18:00 Uhr) – alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen! Wer eine Fahrgelegenheit benötigt, schreibt am besten mir oder in unserer Whatsapp-Gruppe (Link zum Beitreten).
Dort geht es um die Neuaufstellung der SPD Baden-Württemberg – und darum, wer sie künftig führt. Für den Landesvorsitz kandidieren Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze sowie Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz mit Einzelkandidaturen. Wer das Rennen macht, entscheiden nicht Funktionäre hinter verschlossenen Türen, sondern alle Mitglieder per Briefwahl – ein starkes Zeichen für Basisdemokratie.
Robin Mesarosch kennen viele in der Region bereits aus eigener Erfahrung: Beim „Currywurst ist SPD"-Abend auf dem Dorfplatz in Kronau – den wir als SPD Waghäusel gemeinsam mit den Jusos Karlsruhe-Land und den Ortsvereinen aus Kronau, Bad Schönborn und Östringen mitorganisiert haben – kamen über 150 Menschen zusammen. Viele ohne Parteibuch, viele einfach neugierig. Statt klassischer Parteiveranstaltung gab es offene Gespräche und direkte Diskussionen mitten im Ort. Genau das ist der Anspruch: Politik raus aus dem Hinterzimmer, rein ins Leben.
Was für ein Tag! Zum dritten Mal haben wir an den Oberen Kamm in Kirrlach eingeladen – und so viele Menschen wie noch nie sind gekommen. Unser Besucherrekord 2026 hat uns überwältigt und gezeigt: Solidarität lebt, mitten bei uns!
Bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen wurde unter den großen Bäumen gelacht, gefeiert und diskutiert. Für uns war das mehr als ein Fest – es war ein gemeinsames Zeichen für eine gerechte und friedliche Zukunft, für einen starken Sozialstaat und gelebten Gemeinsinn. Und der Rekordandrang beweist: Diese Botschaft kommt an!
Vom Weißwurstfrühstück über vegane Baguettes und selbstgebackenen Kuchen bis zur legendären Maibowle war für jeden etwas dabei. Ein riesiges Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer – und an alle, die mit ihrem Kommen gezeigt haben: Gemeinsam sind wir solidarisch!
Wir waren mit einer starken Delegation der SPD Waghäusel beim Kreisparteitag der SPD Karlsruhe-Land im Alex-Huber-Forum in Forst dabei – und die Stimmung war so, wie wir sie uns als Sozialdemokraten wünschen: offen, solidarisch und nach vorne gerichtet.
Auch, wenn die politische und vor allem weltpolitische Lage derzeit oft frustrierend wirkt. Resignation ist keine Option – im Gegenteil, jetzt braucht es erst recht eine starke, sichtbare Sozialdemokratie vor Ort. Wir haben in den Diskussionen immer wieder betont, dass genau hier unsere Stärke liegt: nah dran an den Menschen in Waghäusel, ansprechbar, mit konkreten Ideen für Kita, Schule, Wohnen, Mobilität und ein gutes Miteinander in unseren Stadtteilen.
In den Pausen und Arbeitsrunden haben wir viele Anregungen mitgenommen – von Strategien gegen Rechts über bezahlbares Wohnen bis hin zu der Frage, wie wir junge Menschen besser für Politik begeistern. Einige dieser Ideen werden wir in den kommenden Wochen in unsere Arbeit im Ortsverein einbauen.