Im Rahmen des Ferienprogramms machten wir am vergangenen Samstag einen Ausflug zur Burg Ravensburg, um dort den Schatz des Raban zu suchen. Der Tag begann morgens um 10 Uhr am Rathaus in Waghäusel. Nach der kurzweiligen Busfahrt nach Sulzfeld, auf der sich die 18 Ferienprogramm-Teilnehmer schon etwas kennenlernen konnten, starteten wir mit einer spannenden Führung durch den Burgfried. Auf den Spuren des Raubritters Raban von Ravensburg wandelnd, lernten wir die Geschichte der Burg von der Gründung der Wehranlage im 13. Jahrhundert bis zur heutigen Nutzung kennen. Da die kleinen Schatzsucher beim Rundgang sehr aufmerksam zugehört hatten, konnten sie mit etwas Geschick und viel Spürsinn das Rätsel lösen und den Goldschatz des Raban von Ravensburg schließlich finden. Nach einer kurzen Stärkung mit Getränken und Brezeln fand der Ausflug mit einer Weinbergerkundung einen gelungenen Abschluss. Die Exkursion endete planmäßig um 15 Uhr. Dank der interessanten Burgführung durch Lennart Schönemann und der hervorragenden Mitarbeit der jungen Teilnehmer konnten wir alle einen tollen Ferienprogramm-Ausflug genießen.
SPD und FW initiieren Informationsveranstaltung zum Thema Wagbachverlegung
Nachdem in den letzten Wochen sehr viel über die geplante Offenlegung und Verlegung des Wagbaches in der Presse zu lesen war, allerdings wenig Fakten, bieten nun die Fraktionen der SPD und der FW einen Informationsabend an. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich
Am Dienstag 13.08.2013
Um 18:00 Uhr
Am Martin von Cochem Haus
vor Ort über die Zusammenhänge, Varianten, Kosten, Vor- und Nachteile der Wagbachverlegung, vor allem auch im Bereich des Martin von Cochem Hauses, informieren und mit den Stadträten der der SPD und der FW in einen offenen und konstruktiven Meinungsaustausch treten.
Alle Waghäuseler Bürgerinnen und Bürger, Befürworter und Kritiker sind herzlich willkommen.
Daniel Born aus Oberhausen-Rheinhausen tritt als Kandidat der SPD für die Bürgerinnen und Bürger unseres Wahlkreises für den Bundestag an. Der gelernte Jurist ist unermüdlich im Wahlkreis unterwegs und besuchte am letzten Dienstag die öffentliche Vorstandsitzung der SPD-Waghäusel um sich über die lokalen Problemfelder vor Ort zu informieren und den Anwesenden die Eckpunkte seiner politischen Arbeit zu erläutern. Als echter Sozialdemokrat setze er sich für folgende Schwerpunkte ein:
Gerechter Lohn für gute Arbeit: Dies bedeute die flächendeckende Einführung von Mindestlöhnen und die Eingrenzung der Leiharbeit vor allem auf der Basis von Werkverträgen. Dazu gehöre im Übrigen auch, dass die Kommunen bei ihren Ausschreibungen konsequent darauf achten müssten, dass die von ihnen beauftragten Unternehmen die Tarifgesetze einhielten.
Konsequente Umsetzung der Energiewende zu sozialverträglichen Bedingungen: Durch den intensiven Ausbau der Netze und die konsequente Förderung regionaler, dezentraler Energiekonzepte und Investitionen in die Erforschung der Speichertechnik kann die Energiewende zu einem Erfolgsmodell werden. „Das Verschleudern fossiler Brennstoffe ist Betrug an nachkommenden Generationen. Wir müssen unseren Kindern heute die Tür in ein zukunftsfähiges Energiezeitalter öffnen“ so Born.
Daniel Born zeigte sich beeindruckt von der engagierten Arbeit der Waghäusler Sozialdemokraten und sicherte ihnen seine Unterstützung zu.
Bei der Jahreshauptversammlung der SPD Waghäusel am 5. Juli im AWO-Haus Wiesental referierte der Vorsitzende Lutz Schöffel vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern über aktuelle kommunalpolitische Themen. Neben der Schulentwicklung und der kontrollierten Entwicklung alternativer Energien am Standort Waghäusel war vor allem die Offenlegung des Wagbachs bei der Eremitage ein heißer Diskussionspunkt. Einigkeit herrschte bei den Anwesenden darüber, dass die Verlegung des Wagbachs schon immer die zentrale Voraussetzung für die Nutzung des Gewerbegebiets Eremitage gewesen sei. Die Befreiung des Wagbaches aus seiner Verdolung müsse vernünftigerweise in einen natürlichen Bachverlauf mit Raum für Tiere und Pflanzen münden und eine Kanalisierung zwischen hässlichen Spundwänden sei dabei zu vermeiden. „Die Spundwandvariante wäre etwas, was man als monströs bezeichnen würde“, so Schöffel. Dass diese Lösung den Bürgern der Stadt zusätzlich einen sechsstelligen Betrag einspart, wurde sehr begrüßt. Denn dass ein solches Unterfangen nicht billig sein würde, war von Anfang an klar. Dass man aber nur die Kosten hinstellt und nicht deren Reduzierungen, wie von anderen örtliche Parteien praktiziert, sei in diesem Fall billige Effektascherei!
Zum Bedauern aller muss allerdings der Saftladen dem Renaturierungsvorhaben weichen. „Für die beiden Vereine, die diese Räume einmal pro Woche genutzt haben, muss deshalb eine schnelle Alternative gefunden werden“, forderte Stadtrat Tobias Scholtes. „Wir freuen uns aber schon auf das aufgewertete Außengelände mit Bachlauf vor dem Martin von Cochem Haus“. Schöffel wünschte sich abschließend zu diesem Thema gerade in Richtung der Waghäuseler Christdemokraten, zu ihrer einstimmigen Zustimmung zu diesem Projekt zu stehen und im Nachhinein keinen Populismus mit verdrehten Fakten zu betreiben.
Bei der öffentlichen „Kommunalpolitischen Gesprächsrunde“ der SPD-Waghäusel am 24.06.13 in der Altdeutschen Weinstube waren die Gemeinschaftsschule und die Windenergie die herausragenden Diskussionspunkte.
Herbert Sand zeigte sich zufrieden mit dem geschlossenen Abstimmungsergebnis seiner Fraktion für die Einführung der Gemeinschaftsschule. „Wir sind den Kollegien der Bolandenschule Wiesental und der Schillerschule Kirrlach dankbar für ihre Bereitschaft und den Willen, die Herausforderung „Gemeinschaftsschule“ an- und die damit verbundenen Anstrengungen auf sich zu nehmen.“ Die Schülerinnen und Schüler von Waghäusel hätten damit eine Perspektive in einem modernen Lernumfeld die Mittlere Reife und das Abitur zu erwerben.
Auf die Frage nach Gründen für das Scheitern der „ Großen Lösung“ gab Stadtrat Lutz Schöffel zu bedenken, dass man die Entscheidung der Schulkonferenz der Realschule respektiere. Als Demokrat müsse man die Entscheidungen der Gremien der Schulischen Mitbestimmung annehmen, wiewohl er bedauerte, dass man jetzt gewissermaßen eine Konkurrenz der Schulsysteme habe. Eine Situation, die man eigentliche unbedingt habe vermeiden wollen. „Schulentwicklung funktioniert nur miteinander, sie erfordert die gebündelten Kräfte aller Beteiligten.“ so Schöffel. Er hoffe aber, dass man über kurz oder lang die pädagogische Kompetenz des Realschulkollegiums doch für die Gemeinschaftsschule gewinnen könne. Jetzt sei aber dringend an der Zeit eine große Informationsoffensive zu starten, um die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern über die Möglichkeiten der Gemeinschaftsschule zu informieren und umfassen aufzuklären.
Fortsetzung folgt