19.05.2013 in Kommunalpolitik

Waghäusel strebt "Große Lösung" an

Mit freundlicher Genehmigung der BNN

24.04.2013 in Ankündigungen

Maifest Waghäusel

1. Mai-Fest der SPD Waghäusel

Wie jedes Jahr wird auch 2013 die SPD Waghäusel ihr Maifest am Schwimmbad Waghäusel begehen. Ab 10 Uhr laden wir die Bevölkerung recht herzlich ein, bei Speis und Trank bei uns zu verweilen.

25.03.2013 in Veranstaltungen

v.l. Daniel Born, Monika Feuerstein, Emil Heiler, Lutz Schöffel, Herbert Oechsler, Josef Steiner, BM Walter Heiler

Frühlingsfest der SPD Waghäusel

Erhalt des Ärztlichen Notdienstes auch Verdienst der SPD

Am Freitag, den 22. März, fand im „Rusticana“ in Kirrlach das traditionelle Frühlingsfest der SPD Waghäusel statt, das seit Jahren auch als würdiger Rahmen für die Ehrung verdienter Mitglieder dient. So nahmen Josef Steiner, Herbert Oechsler und Emil Heiler ihre Urkunden und Ehrennadeln für 25 Jahre Mitgliedschaft entgegen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde die SPD-Ortsteilsvorsitzende von Kirrlach, Monika Feuerstein, geehrt.

Der SPD Vorsitzende Lutz Schöffel durfte an diesem Abend auch auf die guten Neuigkeiten des letzten Tages hinweisen, nämlich dass sich die Bemühungen der letzten Wochen und Monate, den Ärztlichen Notdienst am Standort Kirrlach zu halten, gelohnt haben. Dies sei in der Hauptsache dem unermüdlichen Einsatz der Bürgerinitiative zu verdanken, die auch von der SPD Waghäusel von Beginn an mit allen Kräften unterstützt wurde. So habe man schon frühzeitig mit Bürgermeister Walter Heiler viele Hebel in Bewegung gesetzt, was auch dazu beitrug, dass am Mittwoch der 2. Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung, Johannes Fechner, in Stuttgart verkündete, dass man weiterhin am Standort Kirrlach festhalte. Der Einsatz des Bürgermeisters und der frühe Besuch der SPD Stadträte Krimhilde Rolli, Herbert Sand, Lutz Schöffel, Sonja Herberger, Susanne Woll, Angelika Nosal und Tobias Scholtes in den Kirrlacher Praxisräumen hätten sich folglich gelohnt und Wirkung gezeigt. Damit bleibt die ausgezeichnete medizinische Versorgung sowohl den Waghäuseler Patienten als auch denen aus den umliegenden Gemeinden erhalten, wofür Schöffel auch allen Unterstützern dankte, die dies möglich gemacht haben.

Diesem Dank schloss sich auch sogleich der Bundestagsabgeordnete der SPD in Bruchsal-Schwetzingen, Daniel Born, an. Zugleich stimmte er die anwesenden Genossinnen und Genossen auf den anstehenden Wahlkampf ein und darauf, gemeinsam mit ihm für ein gutes SPD-Ergebnis im Wahlkreis zu kämpfen.

25.02.2013 in Kommunalpolitik

Bericht zur Vorstandssitzung der SPD Waghäusel

Schulstandort Waghäusel zukunftssicher ausbauen

Am Donnerstag, den 21. Februar, kam die SPD Waghäusel zu ihrer nächsten Vorstandssitzung zusammen. Dabei war neben dem Ärztlichen Notdienst die Schullandschaft in Waghäusel das bestimmende Thema.

Stadtrat Roland Herberger betonte dabei, dass die Schulentwicklung und Bildungsplanung in der baldigen Großen Kreisstadt Waghäusel im größeren Zusammenhang der Region nördlicher Landkreis/Bruhrain gesehen werden müsse. In diesem Raum hat Waghäusel, von der Bevölkerungszahl und der Wirtschaftskraft her gesehen, eindeutig eine Zentrumsfunktion. Um jedoch in bildungspolitischer Hinsicht zukunftsfähig zu bleiben müsse man seinen demnächst 21.000 Einwohnern einfach mehr anbieten. „Dies ist keine Kritik und auch keine Aussage gegen irgendeine der bestehenden Schulen oder Schulformen in Waghäusel, im Gegenteil. Aber die Bildungslandschaft ist landesweit und bundesweit in Bewegung, und darauf müssen und wollen wir reagieren. Wir wollen und müssen den sollten alles dafür tun, den Schulstandort Waghäusel sinnvoll und konstruktiv weiterzuentwickeln“ so Herberger in seinen Ausführungen.

Die momentanen Veränderungen der Schullandschaft im gesamten Land böten auch für Waghäusel die Möglichkeit, seinen Schulstandort zukunftssicher auszubauen und langfristig zu sichern – auch im Zusammenspiel mit den umliegenden Gemeinden im Umkreis. Die Entwicklung der Schülerzahlen sei teilweise alarmierend, und genau vor diesem Problem stehe man auch in Waghäusel. Trotz Ganztagesschulbetreuung, trotz Schulsozialarbeit. Darauf müsse man nun schnellstmöglich angemessen und zukunftsfähig reagieren. „Es nützt nichts, wenn wir in ein allgemeines Gejammer, Schwarzmalerei oder eine Schockstarre verfallen. Von Gemeinderat und Verwaltung werden Konzepte und Entscheidungen erwartet. In der jetzigen Situation haben wir noch die Möglichkeit, die Weichen zu stellen für tragfähige Lösungen“ so Herberger weiter.
„Wir von der SPD-Fraktion sind offen für überzeugende Vorschläge und Pläne, für sachliche, lösungsorientierte Gespräche mit allen Betroffenen und Beteiligten, die bereit sind, gemeinsam diesen Weg zu gehen. Es gilt, alle Waghäusler Kinder und ihre Eltern mitzunehmen, und ein bestmögliches Bildungs-, Betreuungs- und Förderangebot in der Stadt Waghäusel bereitzustellen“ betonte Herberger in seinen weiteren Ausführungen vergangenen Donnerstag. Man sei dabei ganz entschieden der Meinung, dass in Waghäusel in Zukunft alle Bildungsabschlüsse der Sekundarstufe 1 – und darüber hinaus auch ein Abschluss der Sekundarstufe 2 (Gymnasium oder gymnasiale Oberstufe) möglich sein müsse. Damit wolle man eine weitere Verbesserung der Bildungschancen für die Waghäusler Schüler vor Ort, und die Gelegenheit dazu sei gegeben. Um das zu erreichen, brauche man natürlich ein überzeugendes Votum aller Entscheidungsträger; der Eltern, der Lehrer, der Schulleitungen sowie der Schulbehörden. „Es ist nun an der Zeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Waghäusel hat genügend Einwohner und darüber hinaus auch genügend Kinder, die Schulen vor Ort haben auch immer bewiesen, sich weiterentwickeln zu wollen“ so Herberger abschließend.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde auch erneut die Geschehnisse um den Ärztlichen Notfalldienst Kirrlach besprochen. Dabei nahm man wohlwollend zur Kenntnis, dass die Bemühungen mit der Zusage von Herrn Dr. Fechner zu einem persönlichen Termin vor Ort erste Früchte tragen. Auch für die Mitglieder der SPD Waghäusel und der Gemeinderatsfraktion sei dies ein Erfolg, wie der Vorsitzende Lutz Schöffel betonte. So habe die Fraktion von Anfang an die Bürgerinitiative in ihrem Bemühen für den Erhalt des Notfalldienstes massiv unterstützt. In zahlreichen Treffen, sowohl im Rahmen von Vorstandssitzungen der SPD-Waghäusel als auch in den Räumen des Notdienstes, wurde das gemeinsame Vorgehen abgesprochen.

07.02.2013 in Fraktion

SPD fordert bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr

Ortskernsanierung Kirrlach geht Planmäßig voran

In seiner Haushaltsrede verwies der Fraktionsvorsitzende der SPD, Herbert Sand, auf die Problematik des Öffentlichen Nahverkehrs in und um Waghäusel. Die Planungen für eine Stadtbahnlinie Bruchsal-Waghäusel werden nach einer Voruntersuchung nicht weiterverfolgt. Und dies, obwohl die Stadt in gutem Glauben an die Prognosen der Planer, für diese Untersuchung 100.000 Euro bereitstellte. Unweigerlich sei aber der Ausbau des ÖPNV für Waghäusel von vorrangigem Interesse. Der gesamte nördliche Landkreis Karlsruhe, der im Übrigen den ÖPNV mit beträchtlichen Mitteln finanziert, drohe hinten runter zu fallen. Deshalb forderte die SPD Fraktion die Stadtverwaltung auf, zielführende Gespräche mit den Verantwortlichen zu führen. Dabei könne man sich eine Kompensationsmaßnahme für die wegfallende Stadtbahnlinie vorstellen, bspw durch den Ausbau des Nahverkehrstraktes von Waghäusel in Richtung Mannheim bzw Karlsruhe. Auch den Auf- bzw Ausbau weiterer Buslinien, besonders der zwischen Waghäusel und Kronau/Bad Schönborn, sei zwingend notwendig. Ebenso eine Bahnverbindung zwischen Waghäusel und Bruchsal, die zudem noch eine Entlastung für die bestehende Buslinie 125 bedeuten würde.

Des Weiteren ging Sand auf die Ortskernsanierung im Stadtteil Kirrlach ein. Diese muss bis 2015 abgeschlossen sein und man sei auch auf einem guten Wege, dies zu schaffen. Derweilen sei es noch fraglich, ob 2013 schon mit dem letzten Baustein (Obere Bachstraße – Raiffeisenplatz) begonnen wird. Die SPD sei dabei der Überzeugung, dass dieses Jahr die Voraussetzungen für die dann in 2014 und 2015 durchzuführenden Maßnahmen gelegt werden müssen. Städtebaulich handle es sich beim Raiffeisenplatz und der Freifläche des ehemaligen Gebrauchtwagenareals um ein hochwertiges innerstädtisches Gebiet, welches zwingend mit einer wirtschaftlichen Nachhaltigkeit zu belegen sei.