Staatssekretär Frank Mentrup zu Gast in Kronau
Mit dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg ist auch die Bildungspolitik in Bewegung geraten. Die ersten richtungweisenden Entscheidungen sind bereits getroffen. Frische Ideen und innovative Konzepte bieten nun neue Entwicklungschancen, insbesondere bei der frühkindlichen Bildung.
Doch was bedeutet dies für die Kindergärten vor Ort? Welche Möglichkeiten tun sich auf? Welche Änderungen kommen auf Kindergartenleitung, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Kindergartenkinder zu? Gibt es Unterstützung?
Am 18. Juli 2012 um 20 Uhr gibt es in der Aula der Erich-Kästner-Schule Kronau die Möglichkeit mit
Dr. Frank Mentrup MdL,
parlamentarischer Staatssekretär im Kultusministerium,
Nicolette Kressl
Regierungspräsidentin des RP Karlsruhe
und
Experten aus der Praxis von Kindergarten und Grundschule
ins Gespräch zu kommen.
Die SPD Waghäusel lädt am Freitag, den 13. Juli, zum ersten Mal zu einem „Roten Abend“ in´s AWO-Haus Wiesental ein. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, einen gemütlichen Abend im Kreise des Ortsvereins zu verbringen. Für Grillgut und Getränke ist bestens gesorgt.
Freitag, 13. Juli
ab 19:00 Uhr
AWO-Haus Wiesental, Schanzenstraße 17
Die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen findet
am Freitag, 06.07.2012
um 19:30 Uhr
in den Räumen des MGV-Chortreffs
Schanzenstraße Wiesental
statt.
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten):
1. Begrüßung und Bericht des Vorsitzenden
2. Bericht der Schriftführerin
3. Bericht des Kassiers
4. Bericht des Kassenprüfers
5. Entlastung des Vorstandes
6. Neuwahlen des Vorstandes und der Revisoren
7. Wahl der Delegierten für die Kreisdelegiertenkonferenzen
8. Berichte aus dem Gemeinde- und Kreistag
9. Aussprache
Hinweis: Anträge müssen bis zum 02.07.12 schriftlich beim Vorsitzenden vorliegen!
Lutz Schöffel
Ortsvereinsvorsitzender
Viel Zuspruch von Seiten der anwesenden Gäste
Am 24. April hatte die SPD unter dem Motto „Wo bleibt die Sporthalle für unsere Kinder“ in die SSV Gaststätte „Stefan`s“ in Waghäusel geladen. Über 60 Gäste folgten dieser Einladung und konnten vom Ortsvereinsvorsitzenden Lutz Schöffel begrüßt werden, der sich sichtlich über die große Resonanz freute. In seinen einleitenden Worten wies Schöffel zugleich darauf hin, dass man als Ortsverein auch hin und wieder einmal zu einer drastischeren Wortwahl greifen müsse, um gehört zu werden. „Wir wollen als SPD vor Ort den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ein Angebot machen. Aber nur durch die persönlichen Gespräche und die Resonanz aus der Bevölkerung können wir einschätzen, wie richtig wir mit unseren Einschätzungen und Projekten liegen.“
Schöffel gab daraufhin das Wort an Daniel Born, seinerseits SPD Vorsitzender des Nachbarortes Oberhausen-Rheinhausen und Mitglied des SPD-Kreisvorstandes. Born leitete an diesem Abend als Moderator durch die Veranstaltung. Er sprach zunächst den Fraktionsvorsitzenden Herbert Sand auf dessen Forderung in der diesjährigen Haushaltsrede an. Dieser hatte im Namen der SPD Fraktion für den aktuellen Haushalt 2012 weitere Mittel für den Bau der Realschulsporthalle gefordert. Allerdings fand der Antrag im Rat nicht die notwendige Mehrheit, sodass der Bau zum Leidwesen aller Betroffenen zur Zeit auf Eis liegt. Sand gab einen kurzen Einblick in die lange Geschichte, die diese Forderung im Waghäuseler Gemeinderat durchlaufen hat. Sie begann schon 1985, doch erst 2007 wurde eine 1. Planungsrate in den Haushalt eingestellt. Als auf Antrag der SPD-Fraktion im Haushalt 2011 400.000 € bereitgestellt wurden schien der Weg für die Sporthatte endgültig frei. Ein Architekturwettbewerb fand statt, ein fertiger Plan für eine Zweifeldsporthalle liege vor. In diesem Plan, der in enger Zusammenarbeit mit der Realschule entworfen wurde, sind auch 2 weitere Klassenräume vorgesehen. Dies entspreche der Mindestanforderung und sei keinesfalls Luxus. Sand betonte, dass schon morgen mit dem Bau begonnen werden könnte, wenn Teile des Gemeinderats zu ihrer ursprünglichen Zusage stünden.
Viel Unterrichtsausfall aufgrund Hallenproblematik / Auch der Schulstandort Waghäusel muss hinterfragt werden
Die Frage, ob denn eine neue Realschulturnhalle in Waghäusel von Nöten ist, konnte der zuständige Direktor Herbert Schöttle an diesem Abend selbst erläutern. Er verwies auf die vielen Ausfallzeiten, die aus Reparaturen in der SSV-Halle oder Veranstaltungen in den Ausweichhallen resultierten. So kämen im Schnitt auf einen Monat 2 volle Tage, an denen kein Sportunterricht stattfinden könne. Auch die Tatsache, dass man aufgrund der nötigen Beförderung der Schülerinnen und Schüler den Sportunterricht auf 3 Stunden am Stück ausweiten musste wäre mit einer neuen Halle nicht mehr gegeben. Auch dem breiten Angebot neben dem Schulsport, das die Johann-Peter-Hebel Realschule anbietet, käme eine neue Halle entgegen. Denn schließlich wäre eine neue Halle nicht nur für den Sport zu gebrauchen, sondern auch als Aula oder als Örtlichkeit für weitere Veranstaltungen.
Diese Ausführungen wie von Herrn Schöttle getätigt dürfen wohl durchaus als Fakten angesehen werden. Wo in diesen Aufzählungen eine „Überkapazität für den Schulsport“, wie zuletzt zu lesen war, zu finden sein soll bleibt fraglich. Herbert Sand verwies darauf, dass sich die SPD in den nächsten Haushaltsberatungen erneut intensiv für die Realschulturnhalle einsetzen werde – so, wie es auch schon in den letzten Haushaltsberatungen von Seiten der SPD getan wurde. Anderslautende Behauptungen, es hätte im letzten Jahr keinen Antrag gegeben, wären damit widerlegt und auch die Glaubwürdigkeit, an der scheinbar gekratzt werden soll, bleibt damit bestehen.
Allerdings fügte er ebenfalls hinzu, dass auch der Schulstandort Waghäusel auf das Intensivste hinterfragt werden müsse. „Es kann eigentlich nicht sein, dass Waghäusel im nächsten Jahr große Kreisstadt mit 20.700 Einwohnern wird und wir dennoch eine Schullandschaft vorweisen, in der es nicht möglich ist, Abitur zu machen. Es kann nicht sein, dass unsere Kinder in den nächsten Jahren Abitur in Oberhausen oder Philippsburg machen, während dies bei uns nicht möglich sein soll.“
Am 23. April, fünf Tage nach ihrem 89. Geburtstag, verstarb unser Mitglied Hildegard Reißenberger, geb. Lehn. Hildegard war in ihrer Zeit im Ortsverein ein gleichermaßen beliebtes wie aktives Mitglied. Erst im September 2009 trat sie ein, war aber seitdem bei allen Sitzungen und Veranstaltungen „ihrer“ SPD vor Ort.
Doch nicht nur Hildegards Anwesenheit konnte man sich im Ortsverein sicher sein, auch auf ihre Hilfe konnte man immer zählen. „Im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ wie sie zwar immer betonte, doch ihre Möglichkeiten schienen meist unbegrenzt. So war sie nicht nur an allen Infoständen im Landtagswahlkampf, ganz gleich bei welchem Wetter, und versorgte die dortigen Genossen stets liebevoll mit Tee und Kaffee, sondern sie lies es sich auch nicht nehmen, die größten Bezirke in Wiesental abzulaufen um die Anwohnerinnen und Anwohner mit Infobroschüren zu versorgen.
Die Mitglieder der SPD Waghäusel verlieren eine liebgewonnene, engagierte Genossin und eine gute Freundin, aber auch das Betreute Wohnen der AWO in Wiesental, wo Hildegard nach dem Tod ihres Mannes, mit dem sie 65 gemeinsame Jahre verbracht hatte, wohnte, wird sie sehr vermissen. Wir werden Hildegard in unseren Gedanken und unseren Herzen behalten.
Die Vorstandschaft