Der Koalitionsvertrag zwischen der SPD und Bündnis90/Die Grünen in Baden-Württemberg hat auch den Segen der Sozialdemokraten in Waghäusel. Im Rahmen des Maifestes führte der Ortsverein eine Mitgliederbefragung durch. Bei einer hohen Beteiligung der Mitglieder wurde eine Zustimmung von 97,8 Prozent erzielt. 2,2 Prozent votierten gegen die Arbeitsgrundlage für die künftige Landesregierung.
„Wir wünschen uns, dass möglichst viele guten Ansätze aus dem Koalitionsvertrag in den kommenden Jahren auch verwirklicht werden können. Der Ausbau der Kinderbetreuung wird dabei auch bei uns in Waghäusel eine große Rolle spielen“, so SPD-Chef Lutz Schöffel.
Der Vorstand der SPD Waghäusel befasst sich in seiner kommenden Sitzung mit der Nachlese zur Landtagswahl sowie mit den Planungen für das 1.-Mai-Fest und weiteren Aktivitäten bis zur Sommerpause.
Wann: Mittwoch, 13.04. um 19:30 Uhr
Wo: Schützenhaus Wiesental.
Alle Mitglieder und interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
In allen drei Ortsteilen stärkste Kraft.
Jubel im Hotel Cristall! Gegen 21 Uhr war es amtlich, dass Walter Heiler den Wiedereinzug in den baden-württembergischen Landtag geschafft hat. Vorausgegangen waren spannende Stunden, in denen nach und nach die Ergebnisse aus den Umland-Gemeinden sowie aus den Nachbar-Wahlkreisen eintrafen.
Waghäusel. Eine solche Auszeichnung gibt es äußerst selten. Die SPD Waghäusel hat im Rahmen ihrer Frühlingsfeier ihrem früheren Fraktionsvorsitzenden Artur J. Hofmann die Willy-Brandt-Medaille verliehen. Dabei handelt es sich um die höchste Auszeichnung, die die Sozialdemokratie zu vergeben hat. In seiner Laudatio wies Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Walter Heiler auf das vielfältige Wirken Hofmanns hin. Der Geehrte kann auf eine kommunalpolitische Karriere von 25 Jahren im Gemeinderat und 20 Jahre im Kreistag zurückblicken, die bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden 2009 andauerte. Von 1992 bis 2008 war er als Fraktionsvorsitzender der SPD im Waghäuseler Rat eine prägende Figur in der Stadt. Daneben hat er sich auch sonst ehrenamtlich in der Gemeinde einbracht, so beispielsweise im Musikverein und im Heimatverein Kirrlach. Zahlreiche lokalhistorische Schriften gehen auf sein Wirken zurück.
Bruhrain. „Der Reaktorblock Philippsburg I muss dauerhaft vom Netz gehen“, so die einhellige Meinung der SPD-Ortsvereine Oberhausen-Rheinhausen, Philippsburg und Waghäusel. Die Vorsitzenden Daniel Born (Oberhausen-Rheinhausen), Heiko Meyer (Philippsburg) und Lutz Schöffel (Waghäusel) sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung für ein Ende der Stromproduktion im älteren der beiden Reaktorblöcke aus.