Noch im Sommer hatten wir gedacht, wir bekommen unser „normales“ Leben wieder zurück……
Doch wir mussten wieder schmerzlich auf vieles verzichten: Persönliche Begegnungen auf Vereinsfesten und so wertvollen kulturellen Veranstaltungen in unserer Stadt, auf lebhafte Diskussionsrunden über politische und Allerwelts-Themen – und zwar in Präsenz und nicht nur digital -, auf Ausflüge, Familienfeste und, und, und….
Aber wir waren trotzdem das ganze Jahr für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger da.
Wir haben uns gekümmert und Stellung bezogen, im Gemeinderat nachdrücklich unsere Anträge und viele Anregungen eingebracht - und wir haben vieles erreicht.
Unser herzlicher Dank gilt allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die uns ihre Anliegen vorgebracht und uns unterstützt haben. Wir sind deshalb auch gerne im nächsten Jahr für Sie da. Sprechen Sie uns an.
Die SPD-Fraktion wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern entspannte Weihnachtstage, einen ruhigen Jahreswechsel und für das kommende Jahr von allem Guten nur das Beste.
Was für ein Jahr, das nun zu Ende geht! 2021 hat viele Belastungen und Unsicherheiten mit sich gebracht. Nach wie vor verlangt uns die Corona-Pandemie alles ab und stellt dabei Selbstverständliches infrage. Die Sorgen um die Gesundheit, die wirtschaftliche Existenz und den gesellschaftlichen Zusammenhalt – mit den steigenden Infektionszahlen sind auch sie wieder da. In diesen schwierigen Zeiten gilt es mehr denn je, zusammenzuhalten – und genau das ist es, was uns als SPD ausmacht: Wir treten für Gerechtigkeit und Solidarität ein. Solidarität entsteht im Miteinander. Sie bedeutet, füreinander einzustehen und den anderen zu helfen – und braucht dafür Menschen wie Sie und Euch.
„Solidarität ist die bewusste Bereitschaft, durch Selbstbeschränkung die Freiheit aller zu mehren; sie kann nicht verordnet, wohl aber muss sie geweckt und motiviert werden.“
So beschrieb Willy Brandt das Fundament, das unsere Gesellschaft zusammenhält. Die Corona-Pandemie zeigt, wie aktuell und notwendig das Besinnen auf sie ist. Gerade jetzt gilt es zu verhindern, dass sich Egoismus und Ausgrenzung breitmachen, dass sich die bereichern, die es sich leisten können und dabei andere zurücklassen. Wir müssen Gerechtigkeit und Teilhabe für alle Menschen in unserer Gesellschaft immer wieder einfordern und sicherstellen. Jeden Tag sind unzählige Menschen nach wie vor ehren- und hauptamtlich unterwegs, um die gesundheitlichen und sozialen Folgen der Krise abzufedern. Ihr Einsatz macht Solidarität erlebbar – er trägt dazu bei, die Gesellschaft in der Krise am Laufen zu halten. Diesen besonderen Weihnachts-Heldinnen und -Helden gebührt unser Dank!
Bevor wir als SPD voller Energie ins nächste Jahr und einen spannenden Wahlkampf starten, wünschen wir Ihnen, Ihren Familien und Liebsten zum Weihnachtsfest ruhige Stunden in unruhigen Zeiten. Bleiben wir zuversichtlich: Unsere gemeinsame Idee vom sozialen, nachhaltigen und gerechten Zusammenleben ist ansteckender als jedes Virus.
Die letzten Monate haben uns allen viel abverlangt – medizinisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Dieses Weihnachtsfest wird anders – unsere Wünsche sind es deshalb auch. Wir haben unsere Mitglieder nach den persönlichen Gedanken für das Jahr 2021 gefragt.
• Ulrike Lechnauer-Müller: Ich wünsche uns geöffnete Kitas, funktionierende Schulen, glückliche Kinder, zufriedene Eltern und viele gemütliche Besuche bei den Großeltern.
• Roland Herberger: Ich wünsche uns, dass wir auch weiter entschlossen für Gerechtigkeit, Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme eintreten – das brauchen wir in dieser Zeit!
• Angelika Nosal: Ich wünsche uns Mut, Kraft und Begeisterung, um aus guten Gedanken und Träumen heraus ein erfülltes Leben zu gestalten.
• Herbert Baur: Ich wünsche uns, dass mein Jugendtraum von den Vereinigten Staaten von Europa wieder ein Stück weit realistischer wird.
• Mark Müller: Dass wir erfolgreich durch diese schwierige Zeit kommen, verdanken wir besonders der Disziplin unserer Mitbürger. Gönnen wir uns die wohlverdiente Auszeit zwischen den Jahren. „Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.“ – Dietrich Bonhoeffer
• Gisela Kneisl: Ich wünsche uns Harmonie, Optimismus, Liebe, Gesundheit, Lebenslust, Zufriedenheit, Erfolg, Träume, Gelassenheit, Energie, Glückseligkeit, Zuversicht und vor allem Lebensfreude.
• Marita Baur: Ich wünsche uns mehr Mit- und weniger Gegeneinander. Kein Mensch auf dieser Welt sollte besessen oder benutzt werden.
• Kristijan Bodrožić: Zu Weihnachten wünsche ich allen viel Zusammenhalt (mit Abstand) - denken Sie an Ihre Familie und Freunde, bleiben Sie gesund!
• David Heger: In diesem Jahr haben wir gelernt, was wirklich zählt: Freundschaft und Solidarität statt Automarke und Kontostand. Ich wünsche uns, dass wir uns auch 2021 daran erinnern.
• Krimhilde „Max“ Rolli: Ich wünsche uns, dass unser Landkreis auf Landes- und Bundesebene mit einer Sozialdemokratin vertreten ist.
Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!
Ihre SPD Waghäusel
Mit seinem Wirken hat er Waghäusel geprägt: Seit 42 Jahren ist Oberbürgermeister Walter Heiler in der Waghäuseler Kommunalpolitik aktiv und hat sich mit seiner ruhigen Art, seiner Erfahrung und seiner Zugewandtheit um unsere Stadt verdient gemacht. Als SPD sind wir stolz auf unser Mitglied und unseren Ehrenvorsitzenden.
Die Entscheidung, sich ab Sommer 2022 nun mehr seiner Familie, der Musik und der Leidenschaft für den HSV zuzuwenden, ist respektabel – und durch die frühe Bekanntgabe fair sowohl gegenüber dem Gemeinderat als auch künftigen Bewerber*innen um das Amt.
Walter Heiler hat in Waghäusel unermüdlich den Weg des Aufbruchs beschritten: Während seiner Amtszeit stieg die Einwohnerzahl von 19.600 auf rund 21.800. Dank eines starken örtlichen Gewerbes gibt es heute mehr Beschäftigung vor Ort – innerhalb von 15 Jahren stieg die Zahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen von 5.000 auf 7.500. Zu seinem Leuchtturm-Projekten gehört die Umwandlung des ehemaligen Zuckerfabrikgeländes: Hier entstand einerseits der Gewerbepark und andererseits rund um die Eremitage ein Zentrum für Kunst und Kultur.
Zu den großen Veränderungen innerhalb des Rathauses gehörte die Eröffnung des Bürgerbüros 2001 und die Ernennung zur Großen Kreisstadt 2013. Das damals 30 Jahre alte Rathaus war längst überbelegt und erhielt nun einen modernen Anbau.
Walter Heiler trat 1979 in die SPD ein und war von 1980 bis 1999 Vorsitzender des Ortsvereins. 1980 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt. Während seiner Zeit im Landtag von Baden-Württemberg (1992 bis 2001 und 2006 bis 2016) war er unter anderem sieben Jahre lang Vorsitzender des Innenausschusses. Walter Heiler ist ein Kommunalpolitiker mit Leib und Seele, Waghäusels Zukunft sein Lebenswerk. Wir danken mit großem Respekt für sein Wirken und freuen uns darauf, ihn weiter als aktiven Begleiter der Kommunalpolitik in unseren Reihen zu wissen.
Geschlossen, tatkräftig und voller Motivation: So war der Landesparteitag der SPD, der am vergangenen Wochenende in der Schwarzwaldmetropole Freiburg stattgefunden hat. Über 500 Delegierte haben in der Messehalle die Weichen für einen sozialen und ökologischen Neuanfang im Bund und im Land gestellt. Denn wir haben die Bundestagswahl gewonnen, auch in Baden-Württemberg ist die SPD die Partei mit den höchsten Zugewinnen und nun die zweitstärkste Kraft im Land. Ein Ergebnis das Mut und Zuversicht macht – aber gleichzeitig auch mit großer Verantwortung verbunden ist. „Für uns ist das Ergebnis ein klarer Auftrag, uns weiter für mehr bezahlbaren Wohnraum, Investitionen in gute Bildung, faire Löhne und Klimaschutz einzusetzen“, betonte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch in Freiburg. Und die Bundesvorsitzende Saskia Esken stimmte vor Ort in der Messe Freiburg auf ein Fortschrittsbündnis in Berlin ein: „Die Ampelkoalition wird eine Regierung des Aufbruchs und des Fortschritts. Mit einem Kanzler Olaf Scholz wollen wir gemeinsam neue Ideen entwickeln für unser Land.“
In Freiburg stark vertreten war auch die SPD aus dem Landkreis mit 15 Vertreterinnen und Vertretern. Als Delegierter aus dem Ortsverein Waghäusel hat David Heger über das Arbeitsprogramm der Landespartei im nächsten Jahr mitentschieden.
„Wir werden unsere Kräfte auf Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit konzentrieren und den Menschen eine gute Zukunftsperspektive bieten – als stärkste Oppositionsfraktion wollen wir dieses Land voranbringen“, heißt es darin.