09.08.2021 in Aktuelles

Giacomo Quarata: Einer von 400.000

Giacomo Quarata war einer der ersten Gastarbeiter in Kirrlach. In diesem Jahr feiert er sein 50-jähriges Jubiläum als SPD-Mitglied:

„Ich war einer der ersten Gastarbeiter, als ich 1960 nach Deutschland kam, um bei der Bundesbahn zu arbeiten. Eines Tages wollte ich mit Freunden einen Ausflug ins Kirrlacher Eiscafé Venecia unternehmen. Vom Bahnhof Waghäusel orientierten wir uns am einzigen Kirchturm, den wir sehen konnten. Wir landeten so tatsächlich in einer Eisdiele - allerdings in Oberhausen.  Beim zweiten Versuch fanden wir den Weg nach Kirrlach direkt. An diesem Tag habe ich meine Frau Luise kennen gelernt. Ihr habe ich es zu verdanken, dass ich in die SPD eingetreten bin. Im Herzen war ich aber schon seit Geburt ein Roter. Heute bin ich seit 50 Jahren Mitglied.“


Giacomo ist eines von 400.000 SPD-Mitgliedern, die gemeinsam soziale Politik für Dich machen. Selten war das wichtiger als heute. Denn wie schaffen wir mit Klimaschutz die Ar-beitsplätze von morgen? Wie sorgen wir für bezahlbare Mieten und stabile Renten? Wie bauen wir eine Gesellschaft des Respekts?


Lass uns gemeinsam diese Zukunftsfragen lösen und werde eine*r von 400.000: www.eintreten.spd.de

04.07.2021 in Aktuelles

Sei mal nicht so „heckerisch“!

So sagen wir in Waghäusel, wenn unser Gegenüber mal wieder etwas über die Stränge schlägt. Doch hättet ihr gewusst, dass hinter dem Ausdruck „heckerisch“ echte badische Revolutionsgeschichte steckt? Er stammt vom Revolutionär Friedrich Hecker, der 1848 in der badischen Revolution für Demokratie und Freiheit im Fürstentum kämpfte.

Artur J. Hofmann, SPD-Mitglied und seit Jahrzehnten aktiver Stadthistoriker, hat heute an diesen Kampf erinnert, der aktueller denn je ist. In Waghäusel wurde die Revolution vor über 170 Jahren blutig durch die preußische Armee niedergeschlagen – doch der Kampf um Demokratie und Gerechtigkeit war und ist nie vorbei. Seit 1999 mahnt das Freiheitsdenkmal an der Eremitage, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist und auch heute immer wieder aufs Neue erkämpft werden muss. „Um die Skulptur wurde lange gestritten“, berichtet Artur Hofmann, der vor über 20 Jahren das Denkmal initiierte: „Denn Teile der CDU und andere Konservative haben sich lange gegen ein Denkmal für die demokratischen Revolutionäre gewehrt.“

Unsere Bundestagskandidatin Neza Yildirim hat am Freiheitsdenkmal betont, dass auch heute unsere Demokratie wieder bedroht ist – zum Beispiel durch die Rechtsradikalen der AfD in unseren Parlamenten. „Dabei hab uns gerade die Pandemie gezeigt, dass wir nur weiterkommen, wenn wir zusammenstehen. Der Hass auf Andere nützt niemandem – ich kandidiere für den Bundestag, weil mein Rezept die Solidarität ist.“

30.06.2021 in Aktuelles

Waghäusel-Talk mit Krimhilde Rolli

Unsere Stadträtin Krimhilde Rolli war zu Gast beim Waghäusel-Talk. Welche Ziele sie schon mit dem Fahrrrad erreicht hat, was für sie Heimat bedeutet und wie man die Eremitge zum Klingen bringt, erzählt sie im Interview:

02.06.2021 in Aktuelles

Besichtigung des Geothermiewerks in Insheim (Pfalz)

Zum Geothermie-Projekt des Unternehmens Deutsche Erdwärme blieben in der    Gemeinderatssitzung am 26.4. viele Fragen offen. Diese bezogen sich auf den vom Unternehmen bevorzugten Standort im Gewerbegebiet Oberspeyerer Feld. Ging es in der Sitzung schließlich darum, ob die Stadt Waghäusel wegen dem Verkauf eines städtischen Grundstücks in Verhandlungen mit dem Unternehmen gehen solle.
Um sich persönlich ein Bild eines vergleichbaren Projekts im pfälzischen Insheim machen zu können, nutzten die beiden SPD Stadträtinnen Krimhilde Rolli und Ulrike Lechnauer-Müller die Gelegenheit, um das dortige Geothermiewerk, zumindest von außen, in Augenschein zu nehmen und besonders auf den „Geräuschpegel“ zu achten.
Durch einen Erdwall und Baumgruppen abgeschirmt, liegt das Geothermiewerk zwischen Weinbergen und der A65. Beim Gespräch mit der dortigen SPD Fraktionsvorsitzenden Ilona Schweitzer erfuhren die beiden Stadträtinnen, dass das Geothermiewerk seit nahezu 10 Jahren ohne Probleme arbeite. Durch eine natürliche Abschirmung, wie auch durch die Lärmschutzwände geschützt, hören die Insheimer nichts von ihrem Kraftwerk. Auch der Lärm während des Baus wurde von den Anwohnern nicht als problematisch wahrgenommen (von der Projekt-Planung bis zur Inbetriebnahme im November 2012 vergingen einige Jahre).
Es bestehe ein enger Kontakt zwischen den BürgerInnen und den Kraftwerk-Betreibern, alle Fragen würden beantwortet und jeder Beschwerde würde nachgegangen. Die Insheimer sind zufrieden mit dieser zukunftsträchtigen, umweltfreundlichen Energieform an ihrem Wohnort, mit der sie auch einen wichtigen Beitrag zur Unabhängigkeit von den steigenden fossilen Brennstoffpreisen leisten.
Ein Anliegen der beiden Stadträtinnen ist es nun, das Geothermiewerk auch noch genauer im Betrieb innen besichtigen zu können, bei einer Führung durch den Betreiber. Und auch noch weitere Gespräche mit den Anwohnern zu führen. Diese Gelegenheit zur Information und zur kritischen Nachfrage sollten die Mitglieder des Waghäuseler Gemeinderats umgehend nutzen.