05.09.2020 in Aktuelles

Es kann losgehen: Wir schicken Alexandra Nohl ins Rennen um den Landtag!

Gemeinsam mit über 120 Mitgliedern haben wir uns auf dem Kreisparteitag in Forst auf das bevorstehende Wahljahr eingeschworen: Endlich konnten wir dabei unsere Landtagswahlkandidatin, die zuvor bereits in einer Mitgliederbefragung gewählt wurde, auch offiziell nominieren. Unser Ziel ist es, unseren Wahlkreis endlich wieder nach Stuttgart zu bringen. Mit Alexandra Nohl schicken wir eine Kandidatin ins Rennen, die diese ehrgeizige Aufgabe mit politischem Mut, echten sozialdemokratischen Idealen und viel Tatendrang schaffen kann!

Wir freuen uns auf einen spannenden Wahlkampf und darauf, Alexandra Nohl schon bald in Waghäusel begrüßen zu dürfen.

01.09.2020 in Aktuelles

Lärmarktionsplan: Lärmschutz & Tempo 30 rücken näher

Wir setzen uns seit vielen Jahren für die Verkehrswende in Waghäusel ein. Der gerade erschienene Entwurf des Lärmaktionsplan ist deshalb ein voller Erfolg für unsere Verkehrspolitik, mit dem ein fahrrad- und anwohnerfreundliches Waghäusel ein großes Stück näher rückt.

Aber was ist überhaupt ein Lärmaktionsplan? Auf unserer Themenseite haben wir die Antworten auf alle wichtigen Fragen zusammengestellt.

28.08.2020 in Aktuelles

Rassisten in Waghäusel? Nein danke!

Die Rechtsextremisten der AfD hatten heute Abend an den Marktplatz eingeladen. Da sind wir natürlich gekommen – immerhin versprach die Veranstaltung mit dem Titel „Totalversagen“ die erste ehrliche Veranstaltung der AfD zu werden.

Leider wurden wir enttäuscht: Statt einer ehrlichen Selbstreflektion der rassistischen, unsozialen und umweltzerstörischen Politik der AfD folgten nur die altbekannten Parolen.

Der Demo des Aktionsbündnis Demokratie Lußhardt hat sich dagegen ein bunter Mix aus Waghäuslerinnen und Waghäuslern angeschlossen. Unser Protest war laut, friedlich und hat wieder einmal deutlich gemacht: Die Rechtsextremisten der AfD sind nur eine Minderheit.

Vielen Dank an alle, die heute dabei waren und dazu beitragen, dass das auch künftig so bleibt!

23.08.2020 in Aktuelles

Mehrweg statt Einweg – Wir brauchen eine Müllvermeidungs-Strategie

Einweg-Abfälle im Stadtgebiet sind ein Ärgernis: Zwar haben wir in Waghäusel viele öffentliche Mülleimer – doch oft quillen diese vor Pizzakartons, Wegwerf-Bechern, Salat-Bowls und Nudel-Boxen regelrecht über. Das ist nicht nur ein optisches, sondern auch ein ökologisches und finanzielles Problem: Der Ressourcenbedarf für Verpackungen, die nach einmaliger Nutzung zu Abfall werden, ist enorm. Zudem trägt die Kosten für die im öffentlichen Raum entsorgten Lebensmittelbecher, -boxen und -kartons nicht der Verursacher, sondern die Allgemeinheit.
Einweg-Abfälle sind überall sichtbare Symbole unserer postmodernen Wegwerfgesellschaft. Das wollen wir nicht tatenlos hinnehmen. Die Wegwerfgesellschaft hinterlässt der Allgemeinheit immer mehr Kosten.
Wir wollen deshalb die Müllberge schrumpfen und dabei dort ansetzen, wo Abfälle entstehen: Waghäusel braucht eine Strategie zur Vermeidung von Einwegmüll! Dabei gilt es vor allem, die finanziellen Fehlanreize zu beseitigen: Einwegverpackungen dürfen nicht billiger als Mehrweg-Lösungen sein. Andere Städte zeigen auf, was hier möglich ist: In Tübingen wird die Mitgabe von Wegwerf-Verpackungen bei „To Go“-Speisen und Getränken erfolgreich mit einer geringen Abgabe belegt. In Karlsruhe wurde mit dem „Fächer-Becher“ ein Mehrweg-System für Kaffeebecher geschaffen, die sich in zahlreichen Geschäften im Stadtgebiet befüllen lassen.
Unsere Einweg-Kultur muss auf den Prüfstand: Wiederverwenden muss günstiger werden, wegwerfen teurer. Wir brauchen mit allen Betroffenen, besonders der Gastronomie, eine Debatte darüber, wie sich der Einwegmüll sozial gerecht reduzieren lässt. Wir fordern deshalb den Entwurf einer Müllvermeidungs- und Mehrweg-Strategie für Waghäusel.
Das Argument, man müsse das Problem auf Landes- oder Bundesebene lösen, greift nicht. Wir können uns unserer sozialen und ökologischen Verantwortung nicht einfach entziehen. Denn Veränderung beginnt im Kleinen.

19.08.2020 in Aktuelles

Ferienprogramm: Auf den Spuren unserer Vorfahren

Dass die SPD Waghäusel am Ferienprogramm der Stadt teilnimmt, hat inzwischen Tradition – genauso wie der Inhalt unseres Nachmittags, einer historischen Spurensuche durch Waghäusel.

Ursprünglich ins Leben gerufen von Artur J. Hofmann bietet unser Ortsverein seit vielen Jahren eine lehrreiche Tour durch die Stadtgeschichte an. In diesem Jahr haben Marie-Claire Haag und David Heger die historische Reise durch modernes Geocaching erweitert: Ganz im Sinne einer Spurensuche lag es an den Kindern, die Stationen anhand von Rätseln, GPS-Koordinaten und der Himmelsrichtung selbst herauszufinden.

Die jungen Entdecker stellten sich geschickt an: Vom Marienbrunnen, der Verfassungssäule, der Eremitage mit Freiheitsdenkmal über die Wallfahrtskirche, das Husarendenkmal im Wiesentaler Park, die Kirche St. Jodokus bis hin zum Roten Kuhhirt in Kirrlach – alle Orte wurden zuverlässig aufgespürt.

Gerade Zeugnisse der Weltkriege und der Badischen Revolution finden sich in Waghäusel überall wieder. Wie wichtig es ist, Geschichte lebendig zu halten, zeigt sich gerade heute: Während der Badischen Revolution 1848/49 kämpften auch hier Revolutionäre für eine demokratische Verfassung und starben im Kampf für Einigkeit, Recht und Freiheit. Die Revolution 1848 zählt deshalb zu den wichtigsten Wegbereitern der modernen Demokratie. Ihre Farben waren schwarz-rot-gold.

Immer wieder werden diese Nationalfarben heute auch von denen in Beschlag genommen, die unsere Demokratie und unsere Verfassung verachten und lächerlich machen: Indem sie aus den Parlamenten heraus die Demokratie aktiv bekämpfen oder indem sie Grundfreiheiten für sich selbst beanspruchen, ohne sie anderen zuzugestehen.

Überlassen wir deshalb Geschichte nicht denen, die sie für ihre eigene Agenda verdrehen, sondern halten wir sie aktiv in Erinnerung und verstehen sie als Mahnung und Auftrag.

Bei unseren jungen Entdeckern kam die Tour jedenfalls gut an – wir freuen uns auf das nächste Jahr.