Auch der SPD-Ortsverein Waghäusel beteiligte sich in diesem Jahr am Ferienprogramm der Stadt Waghäusel. Am Dienstag, 16. August, veranstalteten wir eine große Fahrrad-Tour durch Waghäusel und die nähere Umgebung. An insgesamt zehn spannenden Stationen machten wir Halt und blickten zurück auf die Geschichte der Stadt Waghäusel mit allen drei Stadtteilen und der unserer Vorfahren. Dabei gab es vieles zu entdecken: Start beim Marienbrunnen, weiter zur Eremitage, über die Marienwallfahrtskirche entlang der alten B36 durch das Naturschutzgebiet Wagbachniederung. Nach einem kurzen Stopp bei der „Gawell“, dem Punkt an dem der Duttlacher Graben in den Kriegbach mündet, hielten wir für eine größere Rast mit kühlen Getränken, Obst und Keksen an der „Kuatsbrücke“ („Kuhhirtsbrücke“). Es folgten zwei weitere interessante Stationen: Die Josefskapelle und die Katholische Kirche St. Cornelius & Cyprian. Zum Abschluss kehrten wir in der Altdeutschen Weinstube ein, dem ältesten Haus von Kirrlach. Dort erwarteten uns Pommes und leckere Bratwürstchen. Diese Stärkung war nach der über 17 km langen Fahrrad-Tour dringend notwendig. Bevor alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder von ihren Eltern abgeholt wurden, gab es noch ein Quiz mit kniffligen Fragen zu allen Stationen der Tour zu lösen.
Die Fahrrad-Tour hat allen Kinder und auch den Begleitern aus den Reihen des SPD-Ortsvereins sehr großen Spaß gemacht! Schon heute freuen wir uns auf das Ferienprogramm im nächsten Jahr, bei dem sich hoffentlich wieder viele junge Waghäuseler mit uns auf die Suche nach Spuren unserer Vorfahren und Zeugnissen unserer Geschichte machen.
Mit rund 50 Mitgliedern und Freunden der SPD Waghäusel verbrachte man einen gemütlichen Roten Abend. Zum inzwischen 6. Mal traf man sich am Abend des 29. August im AWO-Haus Wiesental bei Leckerem vom Grill und Kaltem von der Bar, die fachfraulich von Stadträtin Sus Woll geführt wurde. Bei bestem Wetter bot sich die Gelegenheit, einen schönen Abend bei polititschen wie unpolitischen Gesprächen zu verbringen. Wie stets gesellten sich, neben OB Walter Heiler, auch Mitglieder anderer Ortsvereine unter die Gäste.
Ein Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die diesen Abend überhaupt ermöglichten.
Zu ihrer Vorstandssitzung vergangenen Donnerstag hatte die SPD Waghäusel auch eine Einladung an die Mitglieder der Bürgerinitiative „Für eine lebenswerte Stadt“ ausgesprochen, welche dankend angenommen wurde. Fünf Vertreter der BI konnte der Vorsitzende Sebastian Emmert an diesem Abend begrüßen und dankte sogleich für ihr Kommen, denn es sei „immer der bessere Weg miteinander anstatt nur übereinander zu reden“.
Ein langes Auswahlverfahren scheint nun sein Ende in einer für nahezu alle Seiten zufriedenstellenden Lösung zu finden – wenn auch quasi in der „Nachspielzeit“: Im Dezember des letzten Jahres fiel der Entschluss des Netzbetreibers Transnet BW, den Stromkonverter auf das Gelände „Altrhein“ in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Philippsburg zu bauen. Damit fiel die Entscheidung gegen den Standort „Landstraßenäcker“ zwischen Waghäusel und Oberhausen, gegen den sich innerhalb der Bevölkerung massiver Widerstand erhoben hatte. Aber auch die Standortvariante „Hexenblättl“ war damit vom Tisch. Nun schwenkte man Seitens Transnet nach intensiven Beratungen mit der Stadt Philippsburg noch einmal um: Der Konverter soll nicht unweit des Atomkraftwerks entstehen, sondern auf dem Gelände des dann abgeschalteten und rückgebauten AKWs. Die Gemeinderäte aus Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen haben dieser Variante schon zugestimmt, die letztendlich formale Zustimmung der Bundesnetzagentur steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.