16.08.2016 in Ortsverein

Wann kommt das schnelle Internet für Waghäusel?


Bericht zur August-Sitzung der SPD Waghäusel

Auf dem letzten Treffen wurde neben den Themen „Bezahlbarer Wohnraum“ und „Kinderbetreuung“ insbesondere ein Punkt diskutiert: Schnelles Internet.

Dass die große Kreisstadt Waghäusel im digitalen Abseits steht, ist kein Geheimnis. Selbst die Bundesnetzagentur weist unsere Kommune in ihrer Untersuchung von 2009 als unterversorgtes Gebiet aus. Die Ausschreibung für den Netzbetrieb eines Höchstgeschwindigkeits-Backbones auf LWL-Basis fand bereits 2014 statt. Im Wirtschaftsplan des Kreistags vom 25.02.2016 der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH ist für Waghäusel eine Kostenüberdeckung für dieses Projekt ausgewiesen. Salopp gesagt: Es rechnet sich für unsere Stadt, in die Zukunft zu investieren.


Die SPD setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass es für Waghäusel mit der Realisierung der Breitbandversorgung jetzt schnell vorwärts geht! Denn schließlich liegt das entsprechende Konzept der Stadtverwaltung seit einiger Zeit vor. Allerdings steht noch kein Terminplan. Wann geht es endlich los? Welche Gebiete werden vorrangig angeschlossen?

Dass die Zeit drängt, erleben derzeit viele Privatleute, Handwerker und Firmen: Diverse Telekommunikationsprovider kündigen ihre Analog-, ISDN- und DSL-Anschlüsse. Die so genannte ALL-IP-Umrüstung, bei der alle Telekommunikationsdienstleistungen bis 2018 auf eine neue Technologie umgestellt werden, benötigt schnellere Netze. Die Anwendungen wie Internet-TV, intelligente Zähler- und Abrechnungssysteme oder schlicht und ergreifend die vermehrte Nutzung des Internet erfordern höhere Bandbreite. Wir dürfen die Zukunft auf Kosten unserer Bürger nicht verschlafen, die zwar die neuen Dienste nutzen und bezahlen müssen, aber die dazu benötigte Bandbreite nicht bekommen?

Die SPD Waghäusel forderteine zügige Umsetzung der Pläne zur besseren Breitbandversorgung, denn „waghaeusel @ neuland.de“ ist eine sehr antiquierte Option für unsere moderne Gesellschaft.


09.08.2016 in Veranstaltungen

Gelungener Roter Abend der SPD Waghäusel

Mit rund 50 Mitgliedern und Freunden der SPD Waghäusel verbrachte man einen gemütlichen Roten Abend. Zum inzwischen 6. Mal traf man sich am Abend des 29. August im AWO-Haus Wiesental bei Leckerem vom Grill und Kaltem von der Bar, die fachfraulich von Stadträtin Sus Woll geführt wurde. Bei bestem Wetter bot sich die Gelegenheit, einen schönen Abend bei polititschen wie unpolitischen Gesprächen zu verbringen. Wie stets gesellten sich, neben OB Walter Heiler, auch Mitglieder anderer Ortsvereine unter die Gäste.

Ein Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die diesen Abend überhaupt ermöglichten.

18.07.2016 in Gemeindenachrichten

Fraktion und Ortsverein trifft sich mit der BI Fels

Zu ihrer Vorstandssitzung vergangenen Donnerstag hatte die SPD Waghäusel auch eine Einladung an die Mitglieder der Bürgerinitiative „Für eine lebenswerte Stadt“ ausgesprochen, welche dankend angenommen wurde. Fünf Vertreter der BI konnte der Vorsitzende Sebastian Emmert an diesem Abend begrüßen und dankte sogleich für ihr Kommen, denn es sei „immer der bessere Weg miteinander anstatt nur übereinander zu reden“.

Christian Schmaus, der 2. Vorsitzende der BI Fels, legte noch einmal die Beweggründe und Sorgen der Bürgerinitiative hinsichtlich der Ansiedlung eines Logistikers im Gewerbegebiet Ost dar. An die SPD-Fraktion richtete er die nachdrückliche Bitte, nochmals den Nutzen und den Schaden eines Logistikzentrums abzuwägen. Darauf erwiderte der Fraktionsvorsitzende Lutz Schöffel, dass sich die Mitglieder der SPD im Gemeinderat die Entscheidung nicht leicht gemacht hätten. Man habe allerdings der Änderung des Bebauungsplans zugestimmt, damit man als Kommune die Handlungsfähigkeit zurückgewinne und somit mehr Einflussmöglichkeiten habe. Denn nach dem alten Bebauungsplan könnte der Investor weit anders verfahren – mit weit mehr Nachteilen für die Anwohner; so solle zum Beispiel ein „Schall-Loch“ in jedem Falle vermieden werden. Christian Schmaus stellte die Grundsatzfrage, ob Waghäusel in Zukunft eine Logistikstadt werden solle oder nicht? Wenn man sich dagegen ausspreche, so müsse man dies in Form von hohen Auflagen sicherstellen. Sowohl Schöffel als auch Emmert betonten, man wolle keine Logistikstadt werden. Allerdings sei es zwingend erforderlich, dass Waghäusel attraktiv für Investoren bleibe, gleichermaßen müsse man aber von Einzelfall zu Einzelfall sorgsam abwägen, was gut für Waghäusel sei und was nicht. Gleichermaßen betonte man, dass man sich in der Vergangenheit, bspw den Gewerbepark Eremitage betreffend, schon gegen die Ansiedlung von Logistikunternehmen ausgesprochen hätte.

 

18.07.2016 in Ortsverein

SPD Waghäusel zeigt sich zufrieden mit Standortlösung

Ein langes Auswahlverfahren scheint nun sein Ende in einer für nahezu alle Seiten zufriedenstellenden Lösung zu finden – wenn auch quasi in der „Nachspielzeit“: Im Dezember des letzten Jahres fiel der Entschluss des Netzbetreibers Transnet BW, den Stromkonverter auf das Gelände „Altrhein“ in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Philippsburg zu bauen. Damit fiel die Entscheidung gegen den Standort „Landstraßenäcker“ zwischen Waghäusel und Oberhausen, gegen den sich innerhalb der Bevölkerung massiver Widerstand erhoben hatte. Aber auch die Standortvariante „Hexenblättl“ war damit vom Tisch. Nun schwenkte man Seitens Transnet nach intensiven Beratungen mit der Stadt Philippsburg noch einmal um: Der Konverter soll nicht unweit des Atomkraftwerks entstehen, sondern auf dem Gelände des dann abgeschalteten und rückgebauten AKWs. Die Gemeinderäte aus Philippsburg und Oberhausen-Rheinhausen haben dieser Variante schon zugestimmt, die letztendlich formale Zustimmung der Bundesnetzagentur steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

Konverter auf Gelände des AKW Philippsburg die „beste Lösung“

 
Auf Seiten der SPD Waghäusel findet dieser neuerliche Kompromiss große Zustimmung. „Der Findungsprozess war ein langer mit vielen Widerständen, der aber nun doch mit einer wohl versöhnlichen Lösung für alle Seiten sein Ende findet“ so der Fraktionsvorsitzende der SPD Lutz Schöffel. „Es war klar, dass ein Stromkonverter in unserer Region seinen Standort nur unter Berücksichtigung des Schutzes von Mensch und Natur finden werden wird. Dies wurde auch mehr als deutlich vertreten, vor allem von „ziviler“ Seite. Die jetzt gefundene Lösung auf dem Gelände des Kernkraftwerkes scheint optimal – das einzig Bedauerliche daran ist, dass diese Lösung nicht schon viel früher ins Auge gefasst wurde. Dies hätte sicherlich allen Seiten viel erspart“.
 
 
Weitere Informationen über die SPD Waghäusel finden sich wie gewohnt unter www.spd-waghäusel.de

18.07.2016 in Ankündigungen

Roter Abend der SPD Waghäusel

Am Freitag, den 29. Juli, findet ab 19 Uhr im AWO-Haus Wiesental der diesjährige Rote Abend der SPD Waghäusel statt. Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen, bei Leckerem vom Grill und kalten Getränken einen schönen Abend zu verbringen. Für die richtige musikalische Untermalung sorgt die Alfredo Bonilla Band.
 

Der Eintritt ist frei.