02.03.2015 in Ortsverein

Perspektiven für Waghäusel - Vor-Ort in Wiesental

Erneut große Resonanz auf Infoveranstaltungen mit Walter Heiler

 „Die Kreisellösung am Globus Baumarkt ist beschlossene Sache“ so Oberbürgermeister Walter Heiler beim zweiten Vor-Ort Termin der SPD Waghäusel im Rahmen des Oberbürgermeisterwahlkampfes. Neben der Ausweisung von zusätzlichen Parkplätzen für den Globus-Baumarkt wird zügig, übrigens nach jahrelangen Verhandlungen mit Globus, dem Landratsamt und dem Regionalverband, der von der Stadt seit Jahren geforderte Kreisel gebaut werden. Die Kosten hierfür trägt die Firma Globus. Neben den planungsrechtlichen Festsetzungen im Bebauungsplan, der eine Begrenzung der Verkaufsfläche des Baumarktes vorsieht, wird ganz im Interesse der Stadt jetzt auch ein durchgängiger Radweg zwischen Wiesental und Hambrücken geschaffen werden. Eine deutliche Verbesserung und Komplettierung des ortsübergreifenden Radwegenetzes rückt damit endlich in greifbare Nähe. „Spätestens 2016 soll mit den Baumaßnahmen am Globus-Kreisel begonnen werden. Der Verkehrsfluss wird dadurch deutlich erhöht, wobei die Sicherheit der die Hambrücker Straße überquerenden Fußgänger vorrangig mittels geeigneter Maßnahmen gewährleistet sein muss“, so OB Heiler.

Innerörtliche Entwicklung an der Karlsruher- und Mannheimer Straße in Wiesental:

Im Haushalt 2015 sind Mittel bereitgestellt, um die Parkplätze auf dem ehemaligen Grundstück „Gasthaus zur Krone“ ansprechend auszubauen. Hierrüber wird der Gemeinderat nach Abschluss der  laufenden Kaufverhandlungen mit  einem Grundstückseigentümer in der 2. Jahreshälfte abschließend beraten und entscheiden. Es ist davon auszugehen, dass danach für den Einzelhandel ausreichend neugestaltete  Parkplätze im Zentrum von Wiesental zur Verfügung stehen werden. Vermehrt war in den letzten Tagen der Wunsch der Bevölkerung  laut geworden, dass der „Wiesentaler Park“ durchaus noch attraktiver gestaltet werden könne. Es gilt zu prüfen, ob nicht im Anschluss an das Volksbankgebäude am Park der Neubau eines Cafés in die Überlegungen einbezogen werden könnte. OB Heiler betonte hierbei, dass bereits seit 1994 Planungen vorliegen, diese aber aufgrund der damals ablehnenden Haltung der „IG Park“ auf Eis gelegt wurden. „Wir können diesbezüglich jederzeit wieder aktiv werden, wenn entsprechende Interessenten und Investoren auf den Gemeinderat zugehen. Vorüberlegungen dazu gibt es bereits seit langem.“

Neubaugebiet Oberspeyerer Feld 2:

Die demographische Entwicklung  prognostiziert für Waghäusel einen weiteren Wohnbauflächenbedarf bis mindestens 2017. In den beiden vergangenen Jahren  wurde der Gemeinderat aktiv und hat nun den Aufstellungsbeschluss gefasst, im Oberspeyerer Feld 2 ein weiteres attraktives Wohngebiet  auszuweisen. Zirka 220 Bauplätze werden hier entstehen. Die Grundstücksgrößen werden ca. 400 bis 450 qm betragen. In erster Linie sollen Einzelhäuser entstehen, allerdings bleibt auch die Option, Grundstücke für Mehrfamilienhäuser bei Bedarf und Nachfrage anzubieten. Der von OB Heiler erläuterte Gestaltungsplan wurde seitens der interessierten Bürgerschaft äußerst positiv aufgenommen. Mit der Erschließung und den dazugehörigen Maßnahmen wird in 2016 gerechnet. Die Bauplätze sollen ab 2017 baureif sein. Ein privater Erschließungsträger ist mit dem Projektmanagement beauftragt.  

Gewerbegebiet Unterspeyerer Feld:

Mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Unterspeyerer Feld hat die Stadt die Voraussetzung geschaffen, dass weitere zusammenhängende Flächen in 2015/2016 für Gewerbeansiedelungen zur Verfügung stehen werden. Die Umlegung der Ackergrundstücke ist erfolgt und mit der Erschließung wird noch 2015 begonnen. Damit stehen in Wiesental bis Ende 2015 weitere 11,7 ha Gewerbeflächen zur Verfügung. „Sowohl hinsichtlich der Bereitstellung von Wohnbauflächen als auch in der Ausweisung von Gewerbegrundstücken ist  Waghäusel für die nächsten 5 bis 10 Jahre gut aufgestellt. Wir können hier sämtliche Nachfragen jederzeit bedienen“ bilanzierte OB Heiler zum Abschluss.

24.02.2015 in Veranstaltungen

OB Heiler erläutert die Pläne zur Neugestaltung des Raiffeisenplatzes

Perspektiven für Waghäusel

Reges Bürgerinteresse an Infoveranstaltung mit Oberbürgermeister Walter Heiler

Mit der Neugestaltung des Kreuzungsbereiches Untere-/Obere-Bach-Straße/Waghäuseler-Straße wird der vorläufig letzte Abschnitt des Städtebauerneuerungsprogramm noch  2015 angegangen, so Oberbürgermeister Walter Heiler zu Anfang seiner Vor-Ort Veranstaltung vergangenen Montag. Er verwies dabei auch eingangs auf den Erfolg des Förderprogramms und die hohe bürgerschaftliche Akzeptanz bei dem seit 2007 laufenden  Sanierungsprogramm  „Ortsmitte Kirrlach“. Insgesamt wurde dabei seitens des Landes eine Investitionssumme von 3,8 Mio € bewilligt.

Knapp 40 private Antragsteller seien zwischenzeitlich in den Genuss von Landesfördermitteln gekommen und haben ihre Immobilien vorbildlich energetisch und gestalterisch aufgewertet. Mitunter wurden bis zu 60 % der Investitionssummen über Zuschüsse gefördert. „Auch die Stadt wird ihren Beitrag zur städtebaulichen Erneuerung leisten. Mit einer attraktiven Platzgestaltung des neuen Raiffeissenplatzes und des Wochenmarktes an der Oberen Bachstraße  versuchen wir einer Ausdünnung des Einzelhandels nachhaltig entgegenzuwirken. Kirrlach wird neben dem Platz am Kreuz einen weiteren ansprechend gestalteten innerstädtischen Platz mit einem  Café erhalten. Für den Einzelhandel sind  weitere  Parkplätze geplant.“ Damit stehen seit Beginn der Sanierung mehr als 50 zusätzliche innerstädtische Parkplätze im Ortszentrum von Kirrlach zur Verfügung. Noch im kommenden Sommer wird mit dem Bau des Parkplatzes, (auf dem Gelände der ehemaligen Tankstelle an der Oberen Bachstraße) begonnen. Hier wird künftig auch der Wochenmarkt seinen neuen Standort finden.

Im Bereich der Unteren Bach-Straße soll der Bachlauf des Duttlacher Grabens freigelegt werden. Im Zuge der Platzneugestaltung  wird  auch  ein Café und eine Arztpraxis gebaut. Heiler zeigte sich erfreut über die mit der Volksbank erzielte Einigung. Als Teileigentümerin des „Raiffeissenplatzes“ wird die Volksbank hier auf eigenem Grundstück, insgesamt 17 Parkplätze auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Mit Blick auf die bereits durchgeführten Straßenbaumaßnahmen und die damit verbundenen sichtbar wirksamen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen , verwies Heiler auch auf den auf den von dem Gemeinderat auf den Weg gebrachten Bebauungsplan, wonach künftig im Umfeld des Raiffeissenplatzes insgesamt weitere 5 attraktive Wohnbaugrundstücke im Zuge der Neuordnung entstehen werden. “Unsere Ortsmitte gewinnt sichtbar an Attraktivität. Unser Antrag auf Städtebauförderung wurde frühzeitig gestellt,- mit Blick auf das bisher erzielte Ergebnis eine  wichtige und richtige Entscheidung! Dies zeigt sich auch darin, dass unsere Bürgerschaft den behutsamen Umbau der Ortsmitte kritisch und mit viel Engagement all die Jahre über positiv begleitet hat.“

15.02.2015 in Fraktion

v.l.n.r. Krimhilde Rolli, OB Walter Heiler, Roland Herberger

25 Jahre im Gemeinderat

Krimhilde Rolli und Roland Herberger geehrt

25 Jahre – eine lange Zeit. Ein viertel Jahrhundert – oder anders vor Augen geführt: Als Krimhilde Rolli und Roland Herberger das erste Mal für die SPD Fraktion in einem Gemeinderatssessel Platz nahmen ward nahezu die Hälfte derer, die vergangenen Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft gewannen, noch nicht geboren.

1989 zogen Krimhilde „Max“ Rolli, damals noch für den Ortsteil Waghäusel, und Roland Herberger für den Ortsteil Wiesental erstmals in den Gemeinderat der Stadt ein. Krimhilde hatte eigentlich schon bei der Wahl zuvor genügend Stimmen gesammelt – doch da ihr Mann ebenfalls in den Gemeinderat gewählt wurde, das bessere Ergebnis vorwies und die Gemeindeordnung damals nicht vorsah, dass Ehepaare gemeinsam im Stadtparlament vertreten sind, konnte sie das Mandat nicht antreten. Nun, in der Januarsitzung des Gemeinderates, wurden Rolli, die seit 2009 auch das Amt der 1. Bürgermeisterstellvertreterin ausübt, und Herberger für ihr langjähriges Engagement als Stadträte von Oberbürgermeister Walter Heiler geehrt.

Länger als im Gemeinderat sind beide Geehrte schon innerhalb des SPD-Ortsvereins Waghäusel, auch in führenden Positionen, vertreten. Rolli war bis 2008 über mehr als 25 Jahre Schriftführerin im Ortsverein, Herberger führte als Vorsitzender zwischen 1999 und 2006 den Ortsverein, der in beiden engagierte und loyale Mitstreiter weiß. 

08.02.2015 in Fraktion

SPD Fraktionsvorsitzender Lutz Schöffel

Zum Haushalt 2015

Haushaltsrede der SPD Fraktion

Handeln nach dem Vorsichtsprinzip

Haushaltsreden, so hieß es einmal vor Jahresfrist in der lokalen Presseberichterstattung, sind die Königsdisziplin der Kommunalpolitik. Allerdings kann die ungeteilte Aufmerksamkeit auch zu Redebeiträgen verleiten, die der Tradition römischer Zermürbungsreden nahekommen. So tat man in Waghäusel gut daran, sich vor der entsprechenden Sitzung am 19. Januar, fraktionsübergreifend auf eine Redezeit von fünf Minuten zu einigen. Die Qualität des Gesagten sollte so im Vordergrund stehen, nicht die Quantität der Redezeit.

11.01.2015 in Veranstaltungen

Neujahrsempfang der Stadt Waghäusel

Im Zeichen der Solidarität

In guter Tradition fanden sich vergangenen Sonntag zahlreiche Mitglieder und Freunde der SPD zum Neujahrsempfang der Stadt Waghäusel in der Rheintalhalle Kirrlach ein. Erfreulich war dabei der Zuspruch, den der Neujahrsempfang auch in diesem Jahr wieder Seitens der Bevölkerung erfuhr. In der gut gefüllten Rheintalhalle konnte man so dem Sinn und Zweck des Neujahrsempfangs folgen, nämlich miteinander ins Gespräch zu kommen.

Bei vielen Gesprächen war auch der Rück- und Ausblick, den der Gastgeber Oberbürgermeister Walter Heiler gab, das Thema. Heiler begann seine Rede mit dem, nicht erst, aber besonders seit den Geschehnissen in und um Paris in dieser Woche, Stichwort Solidarität. Er zeigte sich dabei hocherfreut darüber, dass in Waghäusel selbige aktiv gelebt wird. Gerade hinsichtlich der Flüchtlingsunterkünfte in der großen Kreisstadt zeige sich dies. Über 70 Ehrenamtliche haben sich bis heute zusammengetan, um die Hauptamtlichen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Und auch die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und bei ortsansässigen Unternehmen sei überwältigend. Doch Heiler betonte auch, dass „Solidarität keine Einbahnstraße“ sei, wobei nahezu alle Flüchtlinge und Asylbewerber es mehr als zu schätzen wüssten und dankbar für die viele Unterstützung seien, die man vor Ort anbietet. Dies zeigte sich auch dadurch, dass Bewohner der Unterkunft als Gäste am Neujahrsempfang teilnahmen.

Im weiteren Verlauf seiner rund 30 minütigen Rede blickte Heiler sowohl zurück als auch nach vorne in die Waghäuseler Kommunalpolitik und auch auf die anstehende Oberbürgermeisterwahl am 15. März diesen Jahres, bei der er sich erneut zur Wahl stellen wird. „Eine bewusste Entscheidung für meine Heimatstadt“ wie Heiler betonte.